Erfolgreiche hkk-Winterlaufserie 2026

Steffen Behrens gewinnt die Gesamtwertung der "Großen (Utz Bertschy) Serie"

02.03.26 von Olaf Kelterborn

Steffen Behrens gewann Gold in der "Großen Serie" und Anna Pape Bronze in der "Kleinen Serie"

Bei bestem Laufwetter ging am gestrigen Sonntag die 46. hkk-Winterlaufserie im Bremer Bürgerpark zu Ende. In gleich drei Serienwertungen landeten Werders Athleten dabei auf dem Siegerpodest. Parallel wurden in Dortmund die Deutschen Hallenmeisterschaften ausgetragen, bei denen Noah Olabisi über 60 Meter antrat.

Zunächst der Blick in den Bürgerpark. Nach zwei Auftaktveranstaltungen, die teilweise aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen zu Jahresbeginn verlegt werden mussten, hatte es der Wettergott am dritten Termin gut gemeint mit den Läuferinnen und Läufern. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 10 Grad fiel der Startschuss zu den vielen verschiedenen Laufdistanzen.

Mit den größten Erfolgsaussichten ging Steffen Behrens in der „Großen (Utz Bertschy) Serie“ an den Start. Nach den 10 Kilometern im Januar sowie den 15 Kilometern im Februar lag der schnelle Werder-Läufer in der Gesamtwertung knapp 30 Sekunden in Führung. Es galt also diesen Vorsprung auf der 20 km Strecke zu verteidigen. Sein stärkster Verfolger versuchte noch einmal alles und legte ein starkes Tempo vor, Steffen blieb aber immer in Sichtweite hinter ihm, so dass er im Ziel lediglich 16 Sekunden in der Gesamtwertung „verlor“ und somit mit einer Gesamtzeit von 2:39:56 den Serienerfolg feiern konnte.

Im Ziel konnte er diesen Erfolg unter anderem mit seiner Freundin Anna Pape feiern, die zuvor in der „Kleinen Serie“, bei der jeweils 10 Kilometer zu laufen waren, den Bronzerang erzielen konnte. Anna steigerte sich dabei von Lauf zu Lauf und kam beim dritten 10 km Start nach 47:47 min im Ziel an. Ihre Gesamtzeit betrug 2:26:44, womit sie völlig verdient und mit mehr als sieben Minuten Vorsprung Dritte wurde. Verdienter Lohn bei der Siegerehrung war eine Flasche Sekt, die von Thomas Adick von bremenracing überreicht wurde.

Doch damit nicht genug, denn auch in der „Mini Serie“, die aus jeweils einem Lauf über 5 Kilometer bestand, war eine Werderanerin vorne. Lara Eickhoff lief eine Gesamtzeit von 1:06:37 und hatte damit gute vier Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte dieser Wertung.

Aus den Laufteams waren ebenfalls zahlreiche Athleten mit guter Laune am Start

Neben den Serienwertungen, in denen sich weitere Werder-Athleten TOP-10 Platzierungen erliefen, waren auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler in den Einzelwertungen dabei, unter anderem auch deshalb, weil krankheitsbedingt Läufe der Serie verpasst wurden. Spaß am Laufen hatte alle, das war den Werderanerinnen und Werderanern sowohl vor als auch nach den Läufen anzusehen. Dementsprechend sind sich nahezu alle sicher, dass sie auch 2027 wieder dabei sein werden. Auch der Veranstalter bremenracing zog ein positives Fazit: „Nach dem grandiosen Auftakt für uns als Ausrichter im Jahr 2025 mit drei Mal Sahnewetter hatten wir in diesem Jahr schon einige Herausforderungen zu bewältigen, da es aufgrund von Schnee und Eis leider zu Terminverschiebungen kam. Dennoch sind wir erneut sehr zufrieden und freuen uns über die großen Meldezahlen und das Verständnis der Sportler. Das motiviert uns sehr auch in der Zukunft weiter alles zu geben. Gleichzeitig gilt mein Dank an dieser Stelle allen Sponsoren und ehrenamtlichen Unterstützern, ohne die so ein Event nicht möglich wäre“, so Thomas Adick.

Parallel zum Winterlauf absolvierte Uwe Waldhaus, als Vorbereitung auf die 10 km-DM den „Volkslauf rund um den Altwarmbüchener See“. Die Seerunde, die etwa 3,6 km lang ist, musste insgesamt drei Mal absolviert werden. Uwe lief ein für ihn selbst „solides Trainingsrennen“ und kam im Ziel als 13. der Gesamtwertung sowie 2. seiner Altersklasse an und blickt nun erst einmal optimistisch auf die Deutschen Meisterschaften über 10 km in Uelzen, bevor es danach wieder für ihn in seine „geliebten“ Bergläufe geht.

Noah Olabisi blieb in Dortmund leider unter seinen Möglichkeiten

In der Halle standen derweil die Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen auf dem Programm. Vom SV Werder war mit Noah Olabisi lediglich ein Athlet mit von der Partie, der auf der 60 Meter Sprintstrecke an den Start ging. Mit einer Bestzeit von 6,76 sec angereist trat Noah im zweiten von vier Vorläufen an und erwischte bedauerlicherweise nicht seinen besten Tag.

Die Uhr blieb im Ziel bei einer Zeit von 6,89 sec stehen, zu wenig, um das erhoffte Ziel Halbfinale zu erreichen. „Dafür wäre eine Zeit von 6,85 sec notwendig gewesen, das hat Noah auf jeden Fall drin, aber die 60 Meter Strecke ist halt auch sehr kurz und verzeiht keine Fehler, deshalb ist es in diesem Jahr so, dass bereits im Vorlauf Endstation war. Wir blicken voraus und schauen auf den Sommer, wenn wieder 100 Meter zu absolvieren sind“, so Trainer Andrei Fabrizius.

Weitere News