Deutsche Jugend- Hallenmeisterschaften
Sofia Muche sprintet zu zwei neuen persönlichen Bestzeiten über 60 Meter
23.02.26 von Olaf Kelterborn
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Der bekannte Glaspalast in Sindelfingen war am vergangenen Wochenende der Austragungsort für die nationalen Titelkämpfe der Jugendlichen. Mit dabei waren auch drei Athleten in grün-weißen Trikots, die hinterher allesamt ein unterschiedliches Fazit zogen.
Rundum zufrieden mit ihren Läufen auf der 60 Meter Sprintstrecke der weiblichen U20 war Sofia Muche. Die Athletin aus der Trainingsgruppe von Andrei Fabrizius zeigte sich auf den Punkt top fit, war hoch konzentriert und erwischte einen richtigen „Sahnetag“, wie es ihr Trainer hinterher beschrieb.
Bereits im Vorlauf stoppte die Zeit nach 7,65 sec, was eine neue persönliche Bestzeit darstellte. Sofia qualifizierte sich damit für das Halbfinale und legte noch einmal etwas drauf. In 7,61 sec sprintete die Werderanerin über die Ziellinie und wurde mit neuer persönlicher Bestzeit sehr gute Zehnte in Deutschland. Sie hatte an diesem Tag allen Grund glücklich und zufrieden zu sein.
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Für die beste Platzierung aus Werder Sicht sorgte derweil Carolin Evers im Hochsprung der U20. Die Neu-Werderanerin, die unter ihrem Trainer Roman Fricke große Fortschritte gemacht hat und sowohl bei den norddeutschen Hallenmeisterschaften als auch bei den Landesmeisterschaften bereits höher als 1,70m sprang, kam in Sindelfingen nicht so recht mit der Anlage, dem Anlauf und dem Abstand zur Matte hin.
Nach gültigen Versuchen über 1,60 Meter und 1,64 Meter war deshalb dieses Mal bereits bei 1,68 Meter Schluss. Für sie selbst etwas enttäuschend nach den guten Sprüngen der letzten Wochen, aber dennoch ein sehr guter und erfreulicher sechster Gesamtrang in Deutschland.
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Etwas Pech hatte der dritte Werder-Starter, Benjamin Beta. Mit tollen Vorleistungen, u.a. einer neuen persönlichen Bestzeit über 60m Hürden in dieser Saison, freute er sich im Vorfeld schon sehr auf die Deutschen Meisterschaften und hatte das klare Ziel einer Finalteilnahme. Leider machte ihm eine hartnäckige Erkältung in der Woche vor den Meisterschaften einen Strich durch die Rechnung.
Er konnte zwar antreten, war aber sichtlich noch „angeschlagen“, so dass es im Vorlauf zu einer Zeit von 8,17 sec reichte und im Halbfinale zu einer zeit von 8,07 sec. Das Finale verpasste Benjamin damit leider um 5 hundertstel Sekunden, sein Trainer Lars Keffel richtet den Block aber schon nach vorne: „So ist der Sport, Benjamin hat in dieser Saison schon gezeigt, was er kann. An diesem Wochenende passte nicht alles zusammen, man muss bei Deutschen Meisterschaften körperlich top fit sein, ansonsten ist es schwer ein Finale zu erreichen. Es war trotzdem eine super Hallensaison und wir blicken optimistisch auf den Sommer.“
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