DM Masters und Werderseelauf

Werder Athleten jeweils vorne dabei

16.03.26 von Olaf Kelterborn

Alexej Busiak gewann die Bronzemedaille bei der DM Masters

In den vergangenen zwei Wochen waren Werders Athletinnen und Athleten sowohl in der Halle als auch bei Freiluftevents erneut sehr erfolgreich unterwegs. Zunächst standen die Deutschen Meisterschaften Masters auf dem Programm und Mitte März der Werderseelauf mit den Deutschen Meisterschaften über 50 Kilometer.

Die Leichtathletikhalle in Düsseldorf war in diesem Jahr der Austragungsort für die nationalen Titelkämpfe der „Senioren“, seit einiger Zeit sind diese Events als „Masters“-Veranstaltungen bezeichnet. Mit dabei in Nordrhein-Westfalen waren mit Alexej Busiak sowie Werner Weinert zwei Athleten in Grün-Weiß, die jeweils auf der 60 Meter Sprintstrecke antraten. Alexej, der erst seit kurzer Zeit Vereinsmitglied beim SV Werder ist, erwischte einen sehr guten Tag und wurde im dritten Zeitlauf der Kurzsprintdistanz in der Altersklasse M40 starker Dritter in 7,46 sec. Da sich dieser dritte Lauf im Nachhinein als schnellster Lauf seiner Altersklasse herauskristallisierte, stand nach kurzer Zeit fest, dass er sich bei seinem ersten Rennen im Werder-Trikot sofort die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften sichern konnte, ein toller Erfolg für Alexej.

Ebenfalls beeindruckend war der Auftritt von Werner Weinert, der in einer neuen persönlichen Bestzeit von 9,63 sec hervorragender Zehnter der Altersklasse M70 über 60 Meter wurde. Auch dazu kann man nur gratulieren.

6. Werderseelauf mit 50 Kilometer-DM

Ruslan Heleta wurde 4. der Gesamtwertung über 50 km sowie 1. seiner Altersklasse

Gut eine Woche später, genauer gesagt am 15. März, wurde rund um den Werdersee im Rahmen der sechsten Auflage des Werderseelaufes die Deutsche Meisterschaft über 50 Kilometer ausgetragen. Sowohl dabei als auch auf den vielen angebotenen Alternativstrecken waren Werder-Athleten am Start und glänzten zum Teil mit hervorragenden Resultaten. Auf der Langdistanz von 50 Kilometern, gleichbedeutend mit sechs Runden um den Werdersee, am schnellsten unterwegs war Ruslan Heleta, der sich rechtzeitig zu diesem Event aus seiner verletzungsbedingten Pause zurückmeldete. In gerade einmal 3:06:24 Stunden überquerte Ruslan die Ziellinie und durfte sich über einen hervorragenden vierten Rang in der Gesamtwertung sowie Platz 1 in seiner Altersklasse freuen.

Knapp 40 Minuten nach ihm kam mit Sebastian Anders der zweite Werder Läufer im Ziel an. Seine Zielzeit betrug 3:46:04, gleichbedeutend mit Rang 42 sowie Platz 7 in seiner Altersklasse M50. Ebenfalls in der M50 unterwegs war Jan Leßmann, der in 4:02:30 Stunden auf dem 14. Altersklassenplatz landete. Edo Tapken, der als Fünfter der M30 durch den Zielbogen lief, kam nach einer Gesamtzeit von 4:11:02 Stunden im Ziel an.

Edo, Jan, Sebastian und Uwe

Drei Runden um den Werdersee, also eine Distanz von 25 Kilometern, liefen mit Uwe Waldhaus, Lutz Kreuzgrabe sowie Christian Stöwer drei weitere Werder Athleten. Uwe, der in den kommenden Wochen wieder einige seiner geliebten Bergläufe absolvieren wird, nutzte den Ausflug nach Bremen gerne, um mit seinen Teamkollegen gemeinsam Gas zu geben. Dies gelang ihm besonders auf den ersten beiden Runden sehr gut, so dass am Ende eine Zielzeit von 1:52:53 sowie Rang 2 der Altersklassenwertung M45 zu Buche stand. Lutz kam nach 2:19:51 ins Ziel und wurde damit ebenfalls Zweiter, allerdings in der Altersklasse der M60. Das gute Ergebnis komplett machte Christian, der in 2:32:59 auf dem 20. Platz der M35 landete.

Richtig schnell unterwegs auf der „kurzen“ 10 km Strecke war derweil Ansgar Korf. Der Werderaner wurde mit seiner Zeit von 35:28 min Zweiter der Gesamtwertung sowie Erster der Altersklassenwertung M30. Nur wenige Sekunden hinter ihm kam Neu-Werderaner Liam Pogorzalski ins Ziel. Seine Zielzeit betrug 35:36 min, womit er Vierter der Gesamtwertung sowie Erster der M20 wurde. Oliver Wagenknecht belegte Rang 4 der M55 in 47:12 min und blieb damit ebenso unter der 1-Stunden Marke wie Annika Mehrtens, die in der Wertung der U18 mit einer Zeit von 59:44 min Vierte wurde.

Lena Fabrizius lief als jüngste 10-km Teilnehmerin nach etwas mehr als einer Stunde durchs Ziel

Für ein besonders bemerkenswertes Resultat sorgte Lena Fabrizius über 10 Kilometer. Die mit Jahrgang 2016 jüngste Teilnehmerin auf dieser Strecke lief gemeinsam mit ihrer Tante Tatjana Fabrizius in einem tollen Durchschnittstempo von etwas über sechs Minuten pro Kilometer die gesamte Strecke konstant durch und durfte sich im Ziel nach 1:00:46 Stunden sowohl über ihre verdiente Medaille als auch über den ersten Platz in ihrem Jahrgang sowie viele applaudierende Zuschauer freuen.

Neben den Einzeldisziplinen wurden auch Staffelläufe angeboten, bei der unter anderem eine Marathonstrecke auf mehrere Läufer aufgeteilt werden konnte. Diese Möglichkeit nutzten 10 Athletinnen und Athleten aus dem B-Laufteam, die jeweils 5er Staffeln meldeten. Das B-Team 2 trat in der Besetzung Luca Mansel, Leonie Lips, Stefan Tebje, Sven Linnemann sowie Mirco Eilers an. Alle fünf Athleten präsentierten sich an diesem Tag in guter Laufform und nutzten das angenehme Laufwetter und die gute Stimmung an der Strecke zu wunderbaren Ergebnissen auf ihrer knapp 8 km langen Runde. Mit einer Gesamtzeit von 3:31:49 Stunden wurde das B-Team 2 in der Gesamtwertung Vierter, nur knappe 12 Sekunden hinter dem Bronzerang.

Die B-Team Läuferinnen und Läufer waren als 5er Staffeln unterwegs

Im zweiten Staffelteam, bestehend aus Vanessa Rahner, Armin Becker, Franziska Bauer, Peter Rüdel und Frank Maxwitat wurden ebenso jeweils sehr gute persönliche Laufresultate erzielt, so dass auch hier eine Gesamtzeit deutlich unter vier Stunden herauskam. In 3:40:09 Stunden wurde das B-Team 1 sehr guter Fünfter.

Die Veranstalter von bremenracing waren nach dem langen Event-Tag ebenfalls sehr zufrieden: „Wir freuen uns alle gemeinsam, dass auch in diesem Jahr alles so gut funktioniert hat. Mein Dank gilt sowohl den Sponsoren als auch den Sanitätern, Polizisten und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die den Tag an der Strecke verbracht haben. Ohne diese Unterstützung wären Events in diesen Größenordnungen nicht möglich. Mich freut zudem ganz besonders, dass wir einige Läuferinnen und Läufer aus Bremen und Niedersachsen auf dem Siegerpodest ehren konnten. Bei einem Lauf in der „Heimat“ vorne mit dabei zu sein ist immer etwas Schönes“, so Thomas Adick von bremenracing.

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