Der Hannover Marathon 2026: Ein Fest für Läuferinnen und Läufer
Lukas Meie läuft einen Marathon erstmals unter 3 Stunden
13.04.26 von Olaf Kelterborn
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Strahlender Sonnenschein, wenig Wind, packende Stimmung und eine beeindruckende Teilnehmerzahl – so präsentierte sich der Hannover Marathon 2026 einmal mehr als eines der großen Sporthighlights in Niedersachsen. Insgesamt waren in diesem Jahr 33.857 Aktive an der Startlinie der verschiedenen Wettbewerbe zu finden, die zum größten Teil schon seit Wochen ausgebucht waren.
Der Hannover Marathon bietet für jedes Leistungsniveau genau die richtige Herausforderung. Neben dem klassischen Marathon über 42,195 Kilometer gab es auch den Halbmarathon sowie einen 10-Kilometer-Lauf im Programm. Unter anderem durch diese Vielfalt der Strecken und den attraktiven Stadtkurs lockt das Event jährlich Tausende Sportbegeisterte an, die ihre Leidenschaft fürs Laufen teilen.
Unter den zahlreichen Läufern befanden sich auch neun Athletinnen und Athleten vom SV Werder Bremen, die auf unterschiedlichen Distanzen mit dabei waren und teilweise auch an der DM-Wertung im Marathon teilnahmen. Dort überzeugte ganz besonders Lukas Meie, der erstmals überhaupt unter der „magischen“ 3-Stunden Marke im Marathon blieb. In 2:53:29 lief Lukas glücklich über die Ziellinie und durfte sich über DM-Platz 121 freuen. Sebastian Anders, der nach 3:05:32 im Ziel ankam, lief ein kontrolliert souveränes Rennen und erreichte in der DM-Wertung in der Altersklasse M50 einen sehr guten 16. Rang.
Noch etwas weiter vorne platzierte sich Birte Bernhardt, die lange für eine Zeit unter 3:30:00 kämpfte, am Ende in 3:32:06 aber knapp drüber blieb. Dennoch erreichte Birte damit einen hervorragenden 10. Platz der W50 in der DM-Wertung. Keinen so guten Tag erwischte Jens Meyer, der allerdings nach hartem Kampf und einer Zeit von 3:48:53 dennoch im Ziel ankam und die Medaille in Empfang nehmen konnte.
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Schnellster Marathonläufer vom SV Werder Bremen war in der niedersächsischen Landeshauptstadt einmal mehr Ruslan Heleta, der allerdings nicht in der Wertung der Deutschen Meisterschaften geführt wurde. Nach 2:40:35 kam der Ukrainer im Ziel an und belegte in der Männer-Altersklassenwertung Rang 127. Aus seiner persönlichen Sicht lief das Rennen an diesem Tag „zwar nicht ganz optimal, aber ich bin dennoch froh es bis ins Ziel durchgezogen zu haben“, so Ruslan nach dem Lauf.
Beim Halbmarathon demonstrierte Finn Gerdes seine aufsteigende Form mit einer sehr guten Zielzeit von 1:22:34, die ihm in der Altersklassenwertung der M35 Rang 28 einbrachte. Arne Gresens, der in der M60 mit 1:57:49 souverän unter der 2-Stunden Marke blieb, lief mit Rang 98 ebenfalls auf einen Top-100 Platz.
Über 10 Kilometer erreichte Sandra Elmers in 47:55 min die Ziellinie und durfte sich über Rang 65 der Frauenwertung freuen. Noch unter einer Stunde, genauer gesagt in 58:06 min, kam Marc Schröder ins Ziel, der damit auf Rang 1.101 landete.
Die Veranstalterin und Race Direktorin Stefanie Eichel zog auf der Homepage des Hannover Marathons ein hochzufriedenes Fazit: „Wir haben ein fantastisches Lauffest vor einer mitreißenden Kulisse und Begeisterung pur erleben dürfen. Hannover hat sich einmal mehr als echte Run City präsentiert.“
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