3. Liga: Ersatzgeschwächte Gäste kein echter Prüfstein

Handball
Montag, 04.11.2013 // 14:42 Uhr

Kantersieg für die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen: Gegen den Tabellenvorletzten MTV Rohrsen 1908 gewann die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki mit 40:22 (22:9).

Die aufgrund von Verletzungen dezimierten Gäste, die nur mit acht Spielerinnen angetreten waren, boten zwar eine engagierte und kämpferisch starke Vorstellung, hatten aber insgesamt zu wenig Mittel, um die Grün-Weißen ernsthaft zu gefährden. Nach der schnellen 6:1-Führung des SV Werder (8. Minute) gelang es Rohrsen, bis zum 10:5 (18.) den Fünf-Tore-Abstand zu halten. Doch dann zogen die Gastgeberinnen über 15:6 und 18:8 bis zur Pause auf 22:9 davon. "Vor allem in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt", lobte Werder-Trainer Lewicki.

Zwar erhöhten die Grün-Weißen zu Beginn des zweiten Durchgangs mit drei schnellen Treffern auf 25:9, ließen dann jedoch etwas nach und gaben den von Ex-Nationalspieler Mike Bezdicek trainierten Gästen die Möglichkeit, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten und den Rückstand zumindest nicht weiter anwachsen zu lassen. Erst am Ende der Partie drehten die Werderanerinnen noch einmal auf und schafften 45 Sekunden vor Schluss durch Katrin Salkic den 40. Treffer. "Wir können insgesamt zufrieden sein mit unserer Leistung", resümierte Lewicki. "In der Abwehr haben wir nicht immer mit voller Konzentration gearbeitet. Aber 40 Tore wirft man nicht jeden Tag. Und bei solch klaren Verhältnissen ist es schwer, die Spannung 60 Minuten lang hochzuhalten."

Der SV Werder verteidigte mit diesem Erfolg Platz zwei und tritt am kommenden Samstag, 09.11.2013, um 18.00 Uhr bei Aufsteiger VfL Stade an, der derzeit mit 7:7 Zählern den achten Rang belegt.

Für den SV Werder spielten gegen Rohrsen: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Katrin Friedrich (11/8), Katrin Salkic (9/3), Britta Neumann (4), Jennifer Börsen (3), Marie-Christin Kaiser (3), Julia Lupke (3), Anna Barnstorff (2), Marilena Niemann (2), Nadja Wassrodt (2), Eileen Neumann (1), Svenja Jänicke, Imke Nübel