Eingetaucht in großartige Weltspiele in Abu Dhabi

Crisdaian Abel, Trainerin Sandra Birkenfeld und Gaby Grzonkowsky nahmen an den Weltspielen teil (Foto: W.DE).
Handball
Mittwoch, 27.03.2019 / 10:59 Uhr

Zwei Wochen lang haben sie den SV Werder und Deutschland bei den Special Olympics Weltspielen 2019 in Abu Dhabi vertreten, jetzt sind Crisdaian Abel, Gaby Grzonkowsky und Sandra Birkenfeld zurück in Bremen – mit jeder Menge unvergesslicher Erlebnisse im Gepäck.

Sportlich hat es für das Trio des SV Werder nicht zum ganz großen Wurf gereicht. Nach den Klassifizierungsspielen zu Beginn des sechstägigen Turniers in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde die deutsche Frauen-Nationalmannschaft in die zweite von zwei Vierergruppen einsortiert. Nachdem die ersten beiden Gruppenspiele gegen die Niederlande und Bangladesch verloren gingen, feierte das Team schließlichen gegen Indien einen wichtigen Sieg. Das dadurch erkämpfte Spiel um Platz drei - erneut gegen die Inderinnen - ging allerdings verloren, sodass am Ende ein vierter Platz zu Buche stand.

Erfolgreiche Torschützin: Gaby Grzonkowsky nach ihren Tor gegen Indien (Foto: WERDER.DE).

Viel wichtiger war ohnehin, was rund um die perfekt organisierten Handballspiele im Rahmenprogramm erlebt werden konnte. Neben tollen Einblicken in die Kultur der Emirate durch den Besuch einer Schule, eines traditionellen Dorfes sowie einer Stadttour durch die moderne und pulsierende Millionenstadt Abu Dhabi waren die Eröffnungsfeier und die Schlusszeremonie im über 40.000 Zuschauer fassenden Stadion Highlights der Reise. Unter anderem begrüßten internationale Stars wie Luis Fonsi, Avril Lavigne und Nicole Scherzinger die über 7.000 Athleten aus mehr als 190 Ländern bei den größten Weltspielen, die es bisher gab.

Sportlich möchte sich die deutsche Special-Olympics-Auswahl bis zu den nächsten Weltspielen 2023 in Berlin weiterentwickeln, für die insgesamt zwölf Athletinnen und das dreiköpfige Trainerteam war die Reise allerdings unabhängig davon ein unvergessliches Erlebnis, von dem sie noch lange erzählen werden. „Wir haben unglaublich viel erlebt, spannende Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt und werden uns noch lange an diese tollen Spiele erinnern. Wir durften ein erstaunlich offenes und unglaublich gastfreundliches Gastgeberland kennenlernen“, sagt Sandra Birkenfeld. „Ein großer Dank geht an unsere Handballabteilung und den SV Werder Bremen, die uns durch die Übernahme des Selbstkostenanteils diese Reise ermöglicht haben“, so Birkenfeld weiter.

Über 20.000 Volunteers vom gesamten Globus halfen bei dem weltweit größten Sportereignis für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Abu Dhabi und Dubai waren Schauplatz für Wettbewerbe in 25 Sportarten. Das Team Special Olympics Deutschland (SOD) war mit insgesamt 163 Athletinnen, Athleten und Unified Partnern sowie 52 Trainern und 14 weiteren Delegationsmitgliedern vertreten. „Wir haben in Abu Dhabi sehr gute Weltspiele erlebt, die inklusivsten in der 50-jährigen Geschichte von Special Olympics, mit einer großen öffentlichen Wahrnehmung, hoher Qualität der Wettbewerbsstätten und mit sehr engagierten einheimischen Volunteers“, so die Einschätzung von SOD-Bundesgeschäftsführer Sven Albrecht.

Für den SV Werder war es nach der Teilnahme von Daniel Wichtrup an den Weltspielen 2015 in Los Angeles bereits das zweite Mal, dass Handballer an diesem Großevent teilnahmen und ein weiteres wichtiges Zeichen, wie inklusive Projekte für Menschen mit Handicap bei den Grün-Weißen über den Sport gelebt wird.

 

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