Werder Bremen Rapid-Open

1. ETAPPE DES NSV Rapid Rumble 2026

11.01.26 von L. Milde / Bilder: S. Buchal + D. Lobzhanidze | 3 Min

Grün-weißes Schachfest beim NSV Rapid Rumble

Das war ein voller Erfolg – und das nicht nur organisatorisch. Aufgrund des Wintereinbruchs mit extrem viel Schnee und Eis in Bremen reduzierte sich die Teilnehmerzahl am Turniertag von ursprünglich über 80 angemeldeten Spielerinnen und Spielern auf 65. Diese sorgten über neun Runden Schnellschach dennoch für ein echtes Schachfest an den Brettern, mit spannenden Partien, überraschenden Wendungen und vielen starken Leistungen aus grün-weißer Sicht.

Hochklassige Spitze und starke Konkurrenz

An der Spitze des Feldes setzte sich am Ende IM Jakob Leon Pajeken (SK Doppelbauer Kiel) mit 7,5 Punkten durch und sicherte sich dank besserer Feinwertung den Turniersieg. Punktgleich auf Rang zwei folgte FM Malek Koniahli (Hamburger SK), während FM Fred Hedke (Delmenhorster SK) mit 7 Punkten das Podium komplettierte. Das Turnier war bis in die Schlussrunde hinein hart umkämpft, was die enge Spitze eindrucksvoll widerspiegelte.

Alle Ergebnisse findet ihr hier:

https://s2.chess-results.com/tnr1331797.aspx?lan=0&SNode=S0

v.l.n.r.: Oliver Höpfner, IM Jakob Leon Pajeken, FM Fred Hedke und FM Malek Koniahli
v.l.n.r.: Oliver Höpfner, IM Jakob Leon Pajeken, FM Fred Hedke und FM Malek Koniahli

Starker Werder-Nachwuchs räumt Preise ab

Für einen besonderen grün-weißen Akzent sorgte Amelie Zhu, die sich den Damenpreis sichern konnte. In dem stark besetzten Teilnehmerfeld zeigte sie über das gesamte Turnier hinweg konzentrierte Leistungen und setzte sich damit verdient in der Damenwertung durch.

Amelie Zhu gewinnt den Damenpreis!
Amelie Zhu gewinnt den Damenpreis!

Im Ratingpreis der Kategorie DWZ < 1400 erreichte Timo Kollmann einen hervorragenden dritten Platz. Mit konstantem Spiel und wichtigen Punktgewinnen bestätigte er seine gute Form und belohnte sich am Ende mit einem Platz auf dem Podium.

v.l.n.r.: Oliver Höpfner, Kaan Uz, Sascha Keil und Timo Kollmann
v.l.n.r.: Oliver Höpfner, Kaan Uz, Sascha Keil und Timo Kollmann

In der Ratingwertung DWZ < 1700 belegte Edwin Wachtel den zweiten Platz. Er überzeugte mit stabilen Partien gegen starke Konkurrenz und spielte sich mit einer konstant hohen Punktzahl weit nach vorne in seiner Wertungsklasse.

Edwin Wachtel
Edwin Wachtel

Ebenfalls in der DWZ-Kategorie < 1700 konnte Moritz Romberg einen Preis gewinnen. Mit dem dritten Platz rundete er das sehr erfolgreiche Abschneiden der jugendlichen Werderaner ab.

vorne rechts: Moritz Romberg
vorne rechts: Moritz Romberg

Max Weidenhöfer glänzt für Werder

Aus Werder-Sicht ragte besonders CM Max Weidenhöfer heraus: Mit 6,5 Punkten aus 9 Runden spielte er ein starkes Turnier und landete auf einem hervorragenden 6. Platz im Gesamtklassement – ein Top-Ergebnis in diesem hochklassigen Feld. Max hielt dabei nicht nur mit den Titelträgern mit, sondern ließ zahlreiche starke Konkurrenten hinter sich.

Vorne links: Max Weidenhöfer
Vorne links: Max Weidenhöfer

Ebenfalls erfreulich verlief das Turnier für Timur Elmali, der mit 5,5 Punkten eine solide Leistung zeigte und sich im oberen Mittelfeld platzierte. Auch Edwin Wachtel überzeugte mit 5 Punkten und bewies, dass er sich zunehmend gegen deutlich höher eingestufte Gegner behaupten kann.

Links: Timur Elmali und rechts Frederick Hardeel
Links: Timur Elmali und rechts Frederick Hardeel

Breite grün-weiße Beteiligung

Besonders erfreulich war die große Beteiligung aus den eigenen Reihen: Der SV Werder Bremen stellte eines der größten Kontingente im Teilnehmerfeld. Von erfahrenen Vereinsspielern bis hin zu Nachwuchstalenten sammelten viele Werderaner wertvolle Turniererfahrung. Spieler wie Moritz Romberg, Lothar Wemßen, Max Petendra, Henry Engelhaupt sowie zahlreiche weitere grün-weiße Teilnehmer trugen zu einer lebendigen und sportlich fairen Turnieratmosphäre bei.

Auch der Nachwuchs war vertreten und zeigte Einsatz und Kampfgeist – Ergebnisse, auf die sich in den kommenden Turnieren sicher aufbauen lässt.

Vorne rechts: Henry Engelhaupt
Vorne rechts: Henry Engelhaupt

Fazit

Das NSV Rapid Rumble zeigte eindrucksvoll, wie attraktiv Schnellschach sein kann: kurze Bedenkzeiten, volle Konzentration, mutige Entscheidungen und viele sehenswerte Partien. Aus Werder-Sicht bleibt ein sportlich erfolgreiches Turnier, eine starke Präsenz der eigenen Spieler und vor allem viel Lust auf die nächsten Events.

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