Vom Campus in den Fanshop

HFK ENTWICKELT WERDER-DESIGNS

10.07.26 von Undine Jehsert | 2 Min

Die HfK Studierenden sitzen hinter dem Tisch der Pressekonferenzen im Weserstadion

Im Rahmen der Initiative „Vom Feld in den Fanshop“ entwickeln Studierende der Hochschule für Künste (HfK) eigene Merchandise-Kollektionen für den SVW. Die überzeugendsten Entwürfe werden ausgezeichnet und gemeinsam mit den Grün-Weißen umgesetzt.

Zum Auftakt des Projekts verschafften sich die Studierenden bei einer Führung durch das Weserstadion einen Einblick in den Verein und seine Geschichte. Die Eindrücke vor Ort dienten als Inspiration für die anschließende kreative Arbeit an der ersten Kollektion.

Im weiteren Projektverlauf ging es an der Hochschule für Künste um den Blick hinter die Kulissen der Modebranche. In einem Vortrag von Werder-Partner BRANDS Fashion erhielten die Studierenden Impulse aus dem Berufsalltag eines Fashion-Unternehmens. Dabei wurde deutlich, dass der Einstieg in die Branche nicht immer einfach ist und kreatives Arbeiten im späteren Berufsleben häufig mit wirtschaftlichen sowie produktionstechnischen Anforderungen verbunden ist. Aspekte wie Preisvorgaben, Standardgrößen, Kundenbedürfnisse oder aktuelle Trends spielen bei der Entwicklung von Kollektionen eine ebenso wichtige Rolle wie die gestalterische Idee.

Laptop Bildschirm zeigt ein Hoodie Design und die Überschrift "Vom Feld in den Fanshop"
Der SVW beteiligt sich an dem Projekt "Vom Feld in den Fanshop" (Foto: W.DE).

Anschließend präsentierten die Teilnehmenden ihre ersten Zwischenergebnisse und Designideen. Nach der Weiterentwicklung ihrer Konzepte stellten die Studierenden am gestrigen Tag im Rahmen der Abschlusspräsentationen ihre finalen Entwürfe vor. In einem nächsten Schritt werden nun die besten Designs ausgewählt, die anschließend gemeinsam von BRANDS Fashion und dem SV Werder realisiert werden.

Das Projekt knüpft an die Initiative „Vom Feld in den Fanshop“ an, mit der sich Werder gemeinsam mit BRANDS Fashion, Fairtrade Deutschland, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und weiteren Profiklubs für faire und nachhaltige Textillieferketten einsetzt. Erst vor wenigen Wochen wurde die Projektkooperation in Berlin mit dem Fairtrade Award 2026 in der Kategorie „Projektkooperation“ ausgezeichnet.

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