SV Werder Bremen entwickelt Führungsstruktur im Frauenfußball weiter

DOMINIK KUPILAS UND LENA LOTZEN ÜBERNEHMEN

14.07.26 | 3 Min

Zwei Menschen, die lächeln und einen Werder-Bremen-Schal in einem Innenraum halten, hinter ihnen ein Fenster mit Gittermuster.

Der SV Werder Bremen stellt die Führung seines Frauenfußballs neu auf und schafft damit die Voraussetzungen für die nächste Entwicklungsphase des Bereichs. Zum 1. August übernimmt Dominik Kupilas als Leiter Frauenfußball & Internationalisierung die Gesamtverantwortung für den Frauenfußball des SV Werder Bremen. Neue Sportliche Leiterin Frauenfußball wird die ehemalige Nationalspielerin Lena Lotzen, die ihre Tätigkeit nach Abschluss der FIFA U17-Frauen-Weltmeisterschaft im November, an der sie als Co-Trainerin der DFB-Auswahl teilnimmt, bei Werder aufnehmen wird.

Mit der neuen Struktur reagiert Werder auf die dynamische Entwicklung des Frauenfußballs. Neben den sportlichen Anforderungen gewinnen Themen wie Professionalisierung, wirtschaftliche Entwicklung, Vermarktung, Fanentwicklung, Stadionspiele und Stadionerlebnis sowie strategische Positionierung zunehmend an Bedeutung.

„Der Frauenfußball entwickelt sich national wie international sehr rasant. Mit der Gründung der Frauen Bundesliga ist ein wichtiger Schritt vollzogen. Wir haben hier bei Werder ein stabiles Fundament, auf dem wir jetzt die nächste Entwicklungsstufe aufsetzen wollen, um mit der Gesamtentwicklung Schritt zu halten. Wir sind überzeugt, dass wir für die nächste Phase unterschiedliche Kompetenzen benötigen, die sich gegenseitig ergänzen. Deshalb haben wir uns bewusst für eine Struktur entschieden, die sportliche Expertise und strategische Entwicklung eng miteinander verzahnt“, sagt Clemens Fritz, Geschäftsführer Fußball.

Ein Mann in einer dunklen Jacke steht lächelnd neben einem Geländer, im Hintergrund sind die gemusterten Fenster eines modernen Gebäudes zu sehen.
Dominik Kupilas übernimmt als Leiter Frauenfußball & Internationalisierung die Gesamtverantwortung für den Frauenfußball des SVW (Foto: W.DE).

Dominik Kupilas verantwortet künftig den Gesamtbereich und hierbei die sportliche,  strategische, wirtschaftliche und organisatorische Entwicklung des Frauenfußballs. Darüber hinaus bleibt der Bereich Internationalisierung Teil seines Verantwortungsbereichs. Kupilas war in den vergangenen Jahren maßgeblich für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder wie eSports und Internationalisierung verantwortlich und hat zahlreiche strategische Projekte innerhalb des Clubs erfolgreich aufgebaut.

„Der Frauenfußball bietet enormes Entwicklungspotenzial – sportlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Nun freue ich mich auf die spannenden und vielfältigen Aufgaben und darauf, gemeinsam mit dem gesamten Team die nächsten Schritte des Frauenfußballs bei Werder aktiv zu gestalten und meine Werder- und Sportbusinessexpertise einzubringen. Dabei bauen wir auf einem starken Fundament auf und wollen die erfolgreiche Entwicklung nachhaltig fortsetzen“, sagt Kupilas.

Eine Person mit einem hohen Dutt lächelt in einem leeren Stadion mit Reihen grüner Sitze.
Die ehemalige Nationalspielerin Lena Lotzen ist neue Sportliche Leiterin (Foto: W.DE).

Im sportlichen Bereich übernimmt künftig Lena Lotzen als Sportliche Leiterin Frauenfußball die Verantwortung für die Entwicklung des Bundesligateams, aber auch der Nachwuchsmannschaften bei Werder Bremen. Lotzen, die in ihrer Rolle an Kupilas berichten wird, bringt ihre Erfahrungen als ehemalige Bundesliga- und Nationalspielerin sowie aus ihrer aktuellen Tätigkeit als Co-Trainerin der U17-Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes ein.

„Ich freue mich sehr darauf, meine neue Rolle bei einem so traditionsreichen Verein wie Werder Bremen zu übernehmen. Der Frauenbereich hat großes Potential, und ich möchte mit meiner Erfahrung dazu beitragen, ihn nachhaltig weiterzuentwickeln, bestehende Strukturen zu stärken und die Voraussetzung für langfristigen sportlichen Erfolg zu schaffen“, erklärt Lotzen.

Im Zuge der organisatorischen Veränderungen übernimmt Marketingleiter Christian Stoll zusätzlich die Verantwortung für den Bereich Club to Fan, den Dominik Kupilas zuletzt leitete. Die beiden Bereiche werden zur Einheit „Marke & Erlebnis“ verschmelzen.

Weitere News