U19-EM: Schmetgens & Co. verlieren Finale gegen Spanien
DEUTSCHLAND BELEGT PLATZ 2 BEI DER U19-EM
11.07.26 von Marcel Kuhnt | 3 Min
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Es sollte nicht sein: Die deutsche U19-Nationalmannschaft verliert das EM-Finale gegen Spanien mit 0:2 (0:1). Werder-Talent Mick Schmetgens stand im Endspiel über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.
Das Finale bei der U19-Europameisterschaft in Wales war die Neuauflage des Gruppenspiels zwischen Deutschland und Spanien. Bereits in der Vorrunde musste sich die DFB-Elf von Bundestrainer Christian Wörns gegen „La Furia Roja“ geschlagen geben, weshalb alle Spieler heiß auf die Revanche waren.
Doch das Spielgeschehen bestimmten auch beim zweiten Aufeinandertreffen die Spanier, die von Beginn an sehr dominant auftraten. Die DFB-Auswahl musste auf Konter zurückgreifen, um in gefährliche Abschlussaktionen zu kommen. Otto Stange hatte im ersten Abschnitt die besten Möglichkeiten (10./30.). In der 39. Minute hatte Deutschland Glück, als ein Lupfer von Hugo López an der Latte landete, Torhüter Florian Hellstern wäre machtlos gewesen. Es sollte jedoch nicht torlos in die Pause gehen: Ein abgefälschter Schuss von Daniel Yanez landete am Pfosten des DFB-Tores. Der zuvor glücklose López stand richtig und staubte vor dem heraneilenden Schmetgens ab (44.).
Hochmotiviert kam Deutschland aus der Kabine, musste aber direkt eine kalte Dusche hinnehmen. Nach einem Eckball stieg Mario Rivas am Fünfmeterraum hoch und köpfte den Ball in die Maschen (48.). Die deutsche Elf versuchte im weiteren Spielverlauf alles, um nochmal ein Fuß in die Tür zu bekommen. In der 57. Minute scheiterte beispielsweise Moritz Reimers an Spaniens Torhüter Manu Gonzalez, der einen Schuss an den Pfosten lenkte. Der eingewechselte Jykese Fields fand ebenfalls in Gonzalez seinen Meister (78.). Unter dem Strich sollte der Turnaround nicht mehr gelingen. Spanien feierte seinen zehnten U19-EM-Titel.
„Das 0:2 nach der Pause war der Knackpunkt. Zudem hatten wir leider nicht die nötige Effizienz in der Offensive. Wenn uns noch der Anschlusstreffer gelingt, könnte Spanien nochmal wackeln. So war heute nicht mehr möglich. Trotzdem war die Entwicklung der Mannschaft in den letzten Jahren atemberauend und wir haben insgesamt ein gutes Turnier gespielt. Es ist bitter, dass es mit einer Finalniederlage endet“, sagt Bundestrainer Christian Wörns direkt nach Abpfiff.
Somit kehrt Mick Schmetgens als Vize-Europameister zurück nach Bremen. Im gesamten Turnierverlauf kam der Innenverteidiger auf vier Einsätze über die volle Distanz. Neben ihm nahmen mit Patrice Čović und Karlo Šimić zwei weitere Werderaner an der EM teil. Für das kroatische Duo war im Halbfinale Schluss.
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