"Aufgabe erfüllt, noch Arbeit vor uns"

DIE STIMMEN ZUM DFB-POKALSPIEL GEGEN DEN LÜNEBURGER SK HANSA

22.08.26 von Moritz Studer | 2 Min

Marco Friedl mit Ball am Fuß.

Der SV Werder löst die DFB-Pokalaufgabe gegen den Lüneburger Sport-Klub Hansa souverän und zieht mit einem 3:0-Erfolg in die 2. Runde ein. WERDER.DE war in der Mixed Zone auf Stimmenfang, um gemeinsam mit den Protagonisten den Pflichtspielauftakt einzuordnen.

Cheftrainer Daniel Thioune: „Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt und sind eine Runde weiter. Wir haben uns nahezu schadlos gehalten, denn der Gegner war nahezu chancenlos. Natürlich können wir mehr Tore erzielen und es gibt auch ein paar Themen, über die man reden kann, wie das Spieltempo in der ersten Halbzeit. Vielleicht tut es uns auch ganz gut, dass wir heute nicht durch die Decke gegangen sind. Wichtig war, Ludovit Reis und Niclas Füllkrug auf dem Platz zu sehen. Am Ende geht es darum, eine Runde weiterzukommen und damit sind wir zufrieden.“

Kapitän Marco Friedl: „Wir sind froh, eine Runde weitergekommen zu sein. In der Restverteidigung haben wir es gut gemacht und alles souverän verteidigt. Mit Ball waren wir aber zu langsam, haben zu viele Fehler gemacht und sind nur durch eine Standardsituation in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht und haben noch mehrere richtig gute Chancen, deutlicher zu gewinnen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, für heute aber die Aufgabe erfüllt.“

Torschütze Niclas Füllkrug: „Es war nicht mein bestes Spiel – ich bin froh, dass ich noch getroffen habe. Der eine oder andere Werderaner, wie ich, hat ja schon negative Erfahrungen in einer ersten Pokal-Runde gemacht. Deswegen bin ich sehr glücklich, dass wir es relativ solide überstanden haben. Die letzten Tage waren wahnsinnig emotional. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich das vermisst habe, aber das heute im Stadion war unvergleichbar.“

Torschütze Ludovit Reis: „Es war super, wie viele Fans hier waren. Jeder erwartet zwar, dass wir höher gewinnen. Aber wir haben es in der zweiten Halbzeit besser gemacht und wichtig ist, dass wir eine Runde weiter sind.“

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