"Gute Intensität und Qualität auf den Platz gebracht"
DAS TRAININGSLAGER-FAZIT VON CHEFTRAINER DANIEL THIOUNE
26.07.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Das Trainingslager im Zillertal 2026 ist beendet. Mit dem 2:0-Sieg gegen den VfL Bochum hat der SV Werder die Zeit in Österreich abgeschlossen. Cheftrainer Daniel Thioune zog im Anschluss an die Begegnung gemeinsam mit den Journalist*innen ein Fazit der vergangenen sechs Tage. Der Fußball-Lehrer sprach dabei über...
…sein Trainingslager-Fazit: „Es liegt noch was vor uns, aber die Jungs haben gut gearbeitet. Sie haben viel Intensität und Qualität auf den Platz gebracht. Sehr wichtig ist, dass wir die Standards gut verteidigt haben. Die jungen Spieler konnten sich auch zeigen. Ich wüsste nicht, was es zu meckern gibt. Nur, dass ein paar Spieler ausgefallen sind, wodurch wir in den Testspielen umstellen mussten.“
…Gewinner und Verlierer des Trainingslagers: „Ich sehe genau das dazwischen. Denn wir haben noch welche, die noch Zeit brauchen. Da braucht es Geduld. Die Eindrücke der Neuzugänge haben bestätigt, was wir erwartet haben. Wenn Salim, Paul oder Mats treffen, haben sie schon Eindruck hinterlassen und die Zeit genutzt. Verlierer habe ich keine gesehen.“
…Müdigkeit der Mannschaft: „Im Großen und Ganzen habe ich alles aufgesetzt, was ich an diesen Tagen aufsetzen wollte. Wir haben viel im Detail gearbeitet, viele Videoschulungen gehabt. Wir müssen schauen, was die nächste Woche bringt. Der zweite Tag war sehr intensiv, das Spiel gegen die Japaner sehr fordernd. Mir war bewusst, dass sie gegen einen frischeren Gegner müden wirken könnten. Ich wollte sehen, dass die Jungs sich wehren. Das haben die Jungs getan und so müde waren sie gar nicht."
…die Vorfreude auf die Rückkehr der WM-Fahrer: „Da kommen Jungs mit viel Qualität dazu. Das hilft der Mannschaft. Dann kann vielleicht auch jeder auf der Position spielen, wo er tatsächlich sein müsste. Die Woche danach kommt auch Cedric Itten dazu. Mitchell Weiser wird weiter herangeführt und auch Julian Malatini sowie Senne Lynen in absehbarer Zeit. Marco, Romano und Alex sind nächste Woche sehr willkommen.“
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…Paul Erevbenagie: „Er bringt Abschlussqualität und Torgefahr mit. Er hat davon profitiert, dass ein paar Flügelspieler ausgefallen sind und Eindruck hinterlassen. Wichtig ist, dass die Jungs Spielzeit geboten bekommen. Es macht keinen Sinn, dass sie die Trainingsjacke tragen, wenn sie in der U23 spielen können. Das war hier aber alles geboten. Ich scheue mich nicht davor, wenn mich jemand mit Leistung bedroht, diese zu honorieren.“
…Mitchell Weiser: „Es ist so aufgebaut, dass er diese Woche teilaktiv ohne Körperkontakt trainiert – das wird er auch in der nächsten Woche noch tun. Wenn der Körperkontakt dazu kommt, wird sich zeigen, wie gut er ihn verkraftet. Er ist voll in unserem Plan, ich will aber kein Ziel setzen. Es sind zwölf Monate vergangenen, dann werden wir wohl auch noch zwölf Wochen warten können, wenn es so lange dauern sollte.“
…eine neue Chance für Skelly Alvero: „Alle Jungs sind da und können sich zeigen. Solange sie unter Vertrag stehen, arbeite ich mit ihnen und bewerte ihre Leistung. Auch Skelly hat die Chance, sich bei mir zu zeigen.“
…die weitere Trainingsplanung: „Wir müssen die Belastung konditionell erhöhen. Danach wollen wir den Umfang reduzieren und im zweiten Trainingslager sehr taktisch arbeiten. Das Testspiel gegen Auxerre ist dann unser Abschluss, nach dem wir gut präpariert sind. Wir werden alles in kleinen Dosen machen und die Jungs nicht überfrachten.“
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