Langsam geht es wieder los

Lasse Pixberg übersprang erstmals in seinem Leben die Höhe von 1,88m
Leichtathletik
Montag, 10.05.2021 / 08:47 Uhr

Olaf Kelterborn

Mit Beginn der wärmeren Temperaturen, fortschreitenden Impfzahlen und gut durchdachten Hygienekonzepten starten langsam aber sicher wieder die ersten Wettkämpfe in Deutschland. Am Wochenende waren beispielsweise drei grün-weiße Mehrkämpfer:innen in Halle an der Saale im Einsatz.

Die derzeit stattfindenden Wettkämpfe haben zwar noch nicht so viel mit den sonst bekannten Wettkampfbedingungen zu tun, da sie in der Regel auf einen engen Personenkreis, häufig bestehend aus Kaderathleten, begrenzt sind. Dennoch ist es eine gute Möglichkeit ordentlich in die Saison zu starten, die sich hoffentlich nach und nach immer besser mit vielen weiteren Startmöglichkeiten unter „normaleren“ Bedingungen entwickeln wird.  

Am vergangenen Wochenende fanden in Halle an der Saale die Mitteldeutschen- und Landesmehrkampfmeisterschaften statt. Vom SV Werder Bremen hatten die drei Athlet:innen Hannah Fricke, Wiebke Oelgardt sowie Lasse Pixberg die Gelegenheit in ihren jeweiligen Altersklasse außerhalb der Meisterschaftswertung mit an den Start zu gehen. Die Teilnehmeranzahlen waren je Altersklasse auf maximal 8 Athleten beschränkt. Für Hannah, Wiebke und Lasse war dieser Wettkampf eine hervorragende Gelegenheit um den Auftakt in die Sommersaison zu machen. Es sollte ihnen nach Aussage ihres Trainers Roman Fricke in erster Linie „Sicherheit und ein gutes Gefühl“ geben. Und das gelang ihnen auch sehr gut. Zwar sind verständlicherweise noch keine Rekordleistungen zu erwarten, aber der Auftakt machte schon Vorfreude auf den weiteren Saisonverlauf.

In der männlichen U20 ging Lasse Pixberg im Zehnkampf an den Start und schaffte es tatsächlich gleich bei seinem ersten Mehrkampf des Jahres vier neue persönliche Bestleistungen aufzustellen. Gleich zu Beginn sprintete er beispielsweise über 100 Meter in 11,30 sec so schnell wie noch nie zuvor über die Tartanbahn. Doch damit nicht genug, denn auch im Kugelstoßen (13,28m), im Hochsprung (1,88m) sowie im Diskuswurf (39,70m) gelangen dem Neu-Werderaner weitere Bestmarken. In der Endabrechnung kamen 6.660 Punkte zusammen, womit er einen guten zweiten Platz in der seiner Altersklassenwertung belegen konnte.

Seine Mannschaftskameradinnen Hannah Fricke und Wiebke Oelgardt starteten beiden im Siebenkampf, allerdings in unterschiedlichen Altersklassen. Während Hannah Fricke in der U16 insgesamt 3.613 Punkte einsammeln konnte und dabei eine neue persönliche Bestleistung im Kugelstoßen erzielte (10,16m), zeigte Wiebke Oelgardt ihre bereits aus der vergangenen Saison bekannte stabile Form quer durch alle Disziplinen der U23. Belohnt wurde sie mit einer Punktzahl von über 5.000 Punkten, genauer gesagt 5.052 Punkten.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Hannah Fricke, W15, U16, 3.613 Pkt. im 7-Kampf 

1. Tag: 

100 m - Hoch - Speer (500 g) - Weit

13,30 sec (-1,4) - 1,56 m - 19,72 m - 5,51 m (+2,1)

535 Pkt. - 541 Pkt. - 397 Pkt. - 602 Pkt.

2. Tag: 

80 m Hürden - Kugel (3 kg) - 800 m

12,33 sec (+3,0) - 10,16 m PB - 2:34,87 min 

574 Pkt. - 479 Pkt. - 485 Pkt.

 

Wiebke Oelgardt, W20, U23, 5.052 Pkt. im 7-Kampf  

1. Tag: 

100 m Hürden - Hoch - Kugel (4 kg) - 200 m 

15,47 sec - 1,68 m - 10,34 m - 26,16 sec (+1,7)

781 Pkt. - 830 Pkt. - 552 Pkt. - 783 Pkt.

2. Tag: 

Weitsprung - Speer (600 g) - 800 m

5,63 m - 44,62 m - 2:36,65 min 

738 Pkt. - 756 Pkt. - 612 Pkt.

 

Lasse Pixberg, M19, U20, 6.660 Pkt. im Zehnkampf

1. Tag: 

100 m - Weit - Kugel (6 kg) - Hoch - 400 m 

11,30 sec (+0,5) PB - 6,53 m - 13,28 m PB - 1,88 m PB - 52,27 sec.

795 Pkt. - 704 Pkt. - 684 Pkt. - 696 Pkt. - 713 Pkt.

2. Tag: 

110 m Hürden - Diskus (2 kg) - Stab - Speer (800 g) - 1.500 m

15,07 sec - 39,70 m PB - 3,60 m - 42,77 m - 5:01,26 min 

841 Pkt. - 658 Pkt - 535 Pkt. - 482 Pkt. - 552 Pkt.

 

Kadermaßnahme in Dresden für Noah Olabisi

Werder-Sprinter Noah Olabisi

An einem anderen Ort, und zwar in Dresden, war Sprinter Noah Olabisi im Einsatz. Der Kaderathlet des Deutschen Leichtathletikverbandes war zusammen mit seinem Trainer Andrei Fabrizius zu einer Kadermaßnahme mit zwei Staffeleinsätzen eingeladen worden. Diese meisterte der junge Nachwuchssprinter auch sehr gut, die erhoffte EM-Norm des deutschen Staffelquartetts konnte dieses Mal allerdings noch nicht unterboten werden. Mitte Juni wird sich das Team erneut treffen um den nächsten Angriff auf die EM-Norm zu starten.

 
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