Herbstzeit = Langlaufzeit

Eine glückliche Kerstin Schulze strahlt nach dem Rennen in die Kamera
Leichtathletik
Dienstag, 24.09.2019 / 07:35 Uhr

Olaf Kelterborn

Traditionell im Herbst stehen Jahr für Jahr zahlreiche größere Langlaufveranstaltungen in den Terminkalendern von Werders Langläufern. Bis es soweit ist starten die Grün-Weißen bei verschiedenen Trainingsläufen im In- und Ausland.

Kerstin Schulze hat beispielsweise das Ziel „Steinhart 666“ vor Augen, ein 56 Kilometer langer Halbmarathon am Rande des Buchenbergs in Steinfurt, bei dem insgesamt 666 Höhenmeter zu überwinden sind. Bis der Startschuss am 10. November allerdings fällt, sind noch mehrere Läufe über längere Distanzen als „Training“ zu absolvieren. Am vergangenen Wochenende ging die Werderanerin deshalb bei der 20. Auflage des Küstenmarathons in Otterndorf an den Start.

Bei sommerlichen Temperaturen um 27 Grad startete das Feld der Marathonläuferinnen und –läufer in das abwechslungsreiche Rennen, welches über Straßen, am Deich, durch Wiesen, am Wasser entlang und sogar über Kopfsteinpflasterpassagen führte. Kerstin Schulze, die nach eigener Aussage „noch ein wenig nach ihrem Wohlfühltempo sucht“, kämpfte sich erfolgreich durch den Rundkurs, der für die Marathonis insgesamt vier Mal zu durchlaufen war. Im Ziel stand eine Zeit von 3:58:59 zu Buche, womit sie in der Gesamtwertung auf Rang 4 und in der W50 auf dem zweiten Platz landete. Dementsprechend begeistert wurde sie von den Zuschauern, bei „denen auch das Werder Trikot super ankam“, im Ziel mit viel Applaus empfangen. Ein würdiger Abschluss eines schönen Lauftages.

Detlev Gajeufsky

An einem ganz anderen Ort, allerdings ebenfalls im grün-weißen Trikot, startete Detlev Gajeufsky zu einem Marathon Trainingslauf. Der A-Team Läufer reiste zum dritten Mal in seinem Leben zum Mandal Marathon nach Norwegen und nahm an der 40. Auflage der Traditionsveranstaltung teil. Auf dem sehr hügeligen und kurvenreichen Kurs „ist man gefühlt recht oft alleine auf der Strecke, aber das stört mich gar nicht, ich liebe diese ganz besondere Atmosphäre einfach sehr“, so Gajeufsky nach dem Rennen. Vorgenommen hatte sich der Werderaner eine Zielzeit zwischen 3:50 Stunden und 3:57 Stunden und genau das gelang ihm mit seiner Endzeit von 3:50:48 und Rang 2 in seiner Altersklasse auch.

 

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