Sportlich erfolgreich und inklusiv: U17 beim International Inclusion Cup
TURNIER IN ST. GALLEN BEGEISTERT SPIELER UND TRAINERTEAM
10.08.26 von Noah Brodersen | 3 Min
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Die Spieler der U17 des SV Werder blicken auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. Beim 13. International Inclusion Cup in St. Gallen vermischte sich der sportliche Wettkampf mit einem inklusiven Miteinander. Neben einem dritten Platz im Vergleich mit internationalen Leistungszentren blieben vor allem die Momente voll gelebter Teilhabe in Erinnerung.
Der Startschuss für die Veranstaltung fiel in einer gemeinsamen Trainingseinheit mit einer körperlich und geistig beeinträchtigten Schulmannschaft aus der Ukraine. „Es war sehr schön zu sehen, wie der Fußball Menschen verbinden kann. Das war ein richtig guter Beginn der Veranstaltung“, blickt U17-Trainer Björn Dreyer auf die gemeinsame Einheit zurück.
Ein weiteres Highlight bildete das traditionelle „Walking Football“-Turnier, das die Mannschaft mit einem Inklusionsteam des SV Werder bestritt. Dazu standen drei U17-Akteure gemeinsam mit vier beeinträchtigten Jugendlichen auf dem Platz. „Das war ein tolles Event für alle Beteiligten, bei dem natürlich der Spaß im Mittelpunkt stand. Die Spieler und auch wir als Trainerteam haben uns sehr über den Austausch und das Miteinander gefreut“, berichtet Dreyer.
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Doch auch sportlich wurden die Grün-Weißen gefordert. In Begegnungen mit den internationalen Gegnern kämpfte sich der SV Werder durch einen 1:0-Erfolg gegen den FC St. Gallen und zwei 1:1-Remis in den Duellen mit Olympique Marseille und den Young Boys Bern in die K.o.-Phase. Im Halbfinale unterlagen die Werderaner dann dem kasachischen Meister FK Qairat Almaty mit 0:3. Da die Young Boys nicht mehr zum Spiel um den dritten Platz antraten, konnte sich der SVW schlussendlich über einen Platz auf dem Siegertreppchen freuen. „Wir haben über das gesamte Turnier eine gute Leistung gezeigt und konnten die nächsten Entwicklungsschritte gehen. Dass wir mit internationalen Leistungszentren mithalten konnten, stimmt uns positiv“, zeigt sich Dreyer mit dem Abschneiden zufrieden.
Insgesamt blickt der Coach mit seiner Mannschaft auf eine gelungene Reise zurück: „Das Miteinander zwischen absolutem Leistungssport und dem Inklusionsgedanken haben das Event zu etwas ganz Besonderem gemacht. Auch bei den Jungs war zu erkennen, dass sie die Unsicherheit im Umgang mit Beeinträchtigten schnell abgelegt haben. Sowohl sportlich als auch menschlich konnten wir sehr viel von diesem Wochenende mitnehmen.“
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