"Haben schon gescherzt, dass wir nicht mehr miteinander reden"
CEDRIC ITTEN IN DER MIXED ZONE
05.08.26 von Moritz Studer | 2 Min
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Cedric Itten hat an seinen ersten beiden Tagen an der Weser die ersten Eindrücke vom SV Werder gesammelt. Nach dem Training am Mittwoch beantwortete der Sommerneuzugang in einer Mixed Zone die Fragen der Journalist*innen. Der 29-Jährige sprach dabei über...
…die ersten Tage: „Mit der WM und dem Urlaub hat es ein bisschen gedauert, jetzt bin ich aber extrem happy hier zu sein. Ich freue mich sehr, das Trainerteam wiederzutreffen und die Jungs kennenzulernen. Das ist wirklich eine tolle Mannschaft, die es mir bisher leicht gemacht hat, hier anzukommen. Ich freue mich, schnell noch mehr über den Verein zu erfahren.“
…Cheftrainer Daniel Thioune: „Er hat eine große Rolle gespielt. Wir haben nach Saisonende telefoniert und er war schon ein Grund, warum ich zur Fortuna gewechselt bin. Ich hatten bei ihm und den Verantwortlichen ein gutes Gefühl. Wir haben schon vor der WM gesprochen und das war ausschlaggebend für mich, schon währenddessen zu unterschrieben. Der Verein hat ein tolles Umfeld und das Gesamtpaket war perfekt für mich.“
…die emotionale Achterbahnfahrt der letzten Monate: „Es war verrückt, ich habe viele Gefühlswelten durchlaufen. Für mich persönlich war es eine gute Saison, die mit dem Abstieg bitter geendet ist. Das haben wir alle nicht erwartet und das war hart zu akzeptieren. Ich war gesperrt und konnte am letzten Spieltag leider nicht eingreifen. Eine Woche später ging es zur Nationalmannschaft, wo mit der WM ein Kindheitstraum für mich in Erfüllung gegangen ist. Wir haben Geschichte geschrieben und eine Euphorie im ganzen Land entfacht. Jetzt bin ich bei Werder – das war eine kurze Zeit für sehr viele Emotionen.“
…die WM: „Dort mitgewirkt zu haben, ist unglaublich. Ich habe bei vielen Qualifikationen für EM und WM gespielt, aber ein Endturnier hat mir noch gefehlt. Es ist nicht einfach, eine Euphorie zu entfachen. Aber wir haben die Leute auf die Straße gebracht – da waren wir als Mannschaft sehr stolz drauf. Das waren zwei Monate mit dem Team und der Stimmung, die ein Leben lang bleiben.“
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…Vorfreude auf bestimme Spiele: „Da gibt es mehrere Spiele – die Bundesliga ist für mich jede Woche ein Highlight. Zum Derby habe ich von Miro Muheim schon einiges gehört. Wir sind gute Freunde und haben schon in St. Gallen zusammengespielt. Wir haben schon den einen oder anderen Scherz gemacht, dass wir nicht mehr miteinander reden. Wenn das Spiel kommt, sind wir professionell und geben Vollgas.“
…sein Sprachtalent: „Meine Mutter kommt aus dem französischen Teil der Schweiz, mein Vater aus dem deutschen, wo ich auch aufgewachsen bin. Daher bin ich sprachlich schon ein bisschen begabt und spreche durch meine Zeit in Glasgow und der Schule noch Englisch und Spanisch. Das ist keine direkte Rolle, die ich hier einnehme, aber schon ein Plus, dass ich mit den Jungs kommunizieren darf.“
…Milos Veljkovic: „Einer seiner engsten Freude wohnt noch hier in Bremen, den ich schon per Zufall an der Tankstelle getroffen habe. Mit Milos habe ich in Basel zusammen Fußball gespielt und wir waren auch auf der gleichen Schule. Wir hatten schon vor dem Wechsel nach Bremen viel Kontakt und einen guten Draht, weil wir auch den gleichen Freundeskreis haben.“
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