Perfekte Generalprobe: WERDERFRAUEN besiegen HSV deutlich
DER SPIELBERICHT ZUM 5:1-SIEG GEGEN DEN HSV
16.08.26 von Noah Kerndt | 4 Min
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Die WERDERFRAUEN haben ihre Generalprobe vor dem Pflichtspielauftakt gemeistert und den HSV deutlich mit 5:1 (1:1) besiegt. Für Werder trafen Michelle Ulbrich, Mei Shimada und Elena Dhont. Isabella Jaron schnürte einen Doppelpack. Der Spielbericht.
HALBZEIT 1Werder dominiert, HSV braucht nicht viel
Im XXL-Test über 2x 45 Minuten plus 30 Minuten Extraspielzeit, veränderte Fritzy Kromp ihre Starformation drei Positionen. Für Julia Magerl, Wiktoria Zieniewicz und Felicia Sträßer, rückten Sarah Gutmann, Michelle Weiß und Isabella Jaron in die erste Elf.
In Rotenburg entwickelte sich von Beginn an eine intensive, zweikampfbetonte Partie, in der Werder die Spielkontrolle übernahm. Luna Vanzeir versuchte es nach Ablage von Elena Dhont ein erstes Mal von der Sechzehnerkante, ihr strammer Abschluss wurde jedoch geblockt (5.). Nur vier Minuten später zappelte der Ball dann aber im Hamburger-Gehäuse. Nach einem öffnenden Ball von Chiara D’Angelo, nahm Isabella Jaron auf dem linken Flügel fahrt auf. Über ein schönes Dreiecksspiel mit Elena Dhont und Mel Shimada, landete der Ball wieder bei Werders Nummer 11, die auf höhe des Elfmeterpunktes eiskalt rechts unten vollstreckte (9.).
Fünf Minuten später verfehlte Michelle Ulbrich per Volleyabnahme nach einer Ecke nur knapp (14.) Mit der ersten Offensiv-Aktion schlug der HSV direkt zu. Nigar Mizaliyeva platzierte einen Kopfball nach einer Ecke unhaltbar zum 1:1 (19.). Anschließend übernahmen die WERDERFRAUEN wieder. Elena Dhont (29.) und Michelle Weiß nach einem Konter (36.) hatten die besten Möglichkeiten, brachten bei ihren Abschlüssen jedoch zu wenig Druck hinter den Ball, sodass es mit einem Remis in die Kabine ging.
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HALBZEIT 2Ulbrich besorgt die Führung, Purtscheller debütiert
Ohne personelle Veränderungen zeichnete sich im zweiten Durchgang das gleiche Bild ab: Werder riss die Spielkontrolle an sich und war die aktivere Mannschaft. Torschützin Isabella Jaron meldete die Werder-Offensive per Distanzschuss an (48.). In der 55. Minute nickte Michelle Ulbrich nach perfekter Freistoßflanke von Chiara D’Angelo ein und sorgte für die verdiente Führung.
Eine weitere erfreuliche Nachricht gab es in der 64. Spielminute: Neuzugang Lilli Purtscheller kam nach ihrer schweren Knieverletzung zu ihrem Werder-Debüt. In der 77. Spielminute umkurvte jene Purtscheller HSV-Torhüterin Jule Baum und wurde von ihr zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Isabella Jaron sicher zum 3:1 und schnürte damit ihren Doppelpack.
Stürmerin Mei Shimada scheiterte in der 85. Minute noch an der stark parierenden Baum, ehe sie nur drei Minuten später mit einem wuchtigem Linksschuss rechts oben in den Winkel auf 4:1 erhöhte (90.).
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SonderspielzeitDhont macht's deutlich
Auch nach 90 Minuten war noch nicht Schluss im XXL-Test. Für die letzte halbe Stunde tauschten beiden Mannschaften nochmal ordentlich durch. Die besten Werder-Chancen hatte die eingewechselte Medina Dešić . Bei ihren Abschlüssen fehlte jedoch die letzte Präzision (98. & 106.). In der 116. Spielminute scheiterte die wieder eingewechselte Mei Shimada am Pfosten. Die anschließende Ecke servierte Sarah Ernst punktgenau auf den Kopf von Elena Dhont, die zum 5:1-Endstand einnickte (116.).
Statistik
SV Werder: El Sherif (91. Fischer) - D'Angelo (91. Penner), Gutmann (64. Magerl), Ulbrich (91. Gutmann), Weiß (88. Zieniewicz) - Jaron (83. Sträßer, 91. Töpfer), Hausicke (83. Gmeineder), Wirtz (91. Ernst), Vanzeir (105. Shimada), Dhont (64. Purtscheller, 96. Dhont) - Shimada (91. Desic)
Hamburger SV: Szemik - Doucouré, Mirzaliyeva, Stoldt, Bartz - Böhler, Linberg, Wrede, Dönges - Krüger, Karczewska
Tore: 1:0 Jaron (9.), 1:1 Mizaliyeva (19.), 2:1 Ulbrich (55.) 3:1 Jaron (78.), 4:1 Shimada (90.) 5:1 Dhont (116.)
Schiedsrichterin: Antonia Tucholski
Zuschauer: 1.955
Stimme zum Spiel
Cheftrainerin Friederike Kromp: "Wir sind sehr zufrieden mit der Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren sehr präsent und griffig im Pressing und in den Zweikämpfen. Im Ballbesitz haben wir gut die Räume im letzten Drittel gefunden, am Ende haben wir total verdient gewonnen."
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