"Da wächst etwas zusammen"
DANIEL THIOUNE ZUM ABSCHLUSS DES TRAININGSLAGERS IN HARSEWINKEL
14.08.26 von Fiona John | 3 Min
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Die letzte Vorbereitungswoche vor dem Saisonstart 2026/27 ist um. In den vergangenen fünf Tagen arbeitete die Mannschaft von Daniel Thioune in Harsewinkel am Feinschliff. Im Abschlussinterview des Trainingslagers sprach Werders Cheftrainer über…
…die Tage im Trainingslager: „Die Bedingungen waren optimal. Ich bin ein Freund davon, wenn man direkt aus dem Bett auf den Trainingsplatz fallen kann. Dazu die Exklusivität, dass wir hier zwei Plätze allein nutzen konnten. Auch, was das Essen und Gym betrifft, hatten wir tolle Bedingungen. Das war sehr gut. Darüber hinaus war es wichtig, mit vielen Jungs sehr viel Zeit zu verbringen. Wir haben noch mal Abläufe und Automatismen einstudiert. Wir hatten eine gute Woche miteinander, auch in der Zeit, in der wir nicht auf dem Platz waren. Da wächst etwas zusammen. Jetzt freuen wir uns natürlich morgen darauf, im letzten Testspiel endlich mal wieder ins eigene Stadion zu kommen, weil wir in den letzten Wochen viel unterwegs waren.“
…die Umsetzung von Inhalten: „Optimal wäre übertrieben. Wir mussten ja auf den einen oder anderen im Training verzichten. Dafür haben wir wieder viele junge Spieler gesehen. Wir konnten alles kompensieren und hatten ja auch ein paar Rückkehrer. Senne Lynen ist heute wieder voll ins Training eingestiegen. Er ist noch keine Option für morgen, aber für die nächste Woche. Wir haben einige Spieler heranführen können. Auch Dariusz Stalmach wird in der nächsten Woche wieder voll dabei sein. Mitchell Weiser hat wieder Anteile im Training absolviert. Es wächst gerade zusammen und das ist auch gut so. Aber klar, alles haben wir noch nicht so auf den Platz bringen können, wie wir es uns gewünscht haben. Aber ich sag ja auch immer ganz gerne, dass man in sechs Wochen nicht das abbilden kann, was man in sechs Monaten braucht.“
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…den finalen Test vor dem Pflichtspielstart: „Auch wenn es das letzte Spiel in der Vorbereitung ist, ist es immer noch ein Testspiel. Ich wünsche mir natürlich, dass wir zum einen unsere Abläufe auf den Platz bekommen, auch wenn der Gegner deutlich stärker ist, als die vergangenen Gegner. Zum anderen wollen wir uns dem Publikum präsentieren. Wenn wir dann schon mal im eigenen Stadion sind, soll erkennbar sein, dass wir in den letzten Wochen eine Widerstandsfähigkeit entwickelt haben und da auch noch nicht fertig sind. Es wird zu erkennen sein, dass dieser Kader gerade viel Freude bereitet, dass auch die Jungen für das belohnt werden, was sie angeboten haben. Das ist etwas, was ich morgen erwarte: Dass jeder Spaß an dem hat, was er auf dem Platz macht, und jeder der draufschaut, auch ein wenig Freude hat.“
…den Kontakt mit den Fans am Tach der Fans: „Ich mag das immer. Es bedeutet ja auch, es ist das Ende einer Vorbereitung, kurz bevor es losgeht. Die neuen Spieler werden sich morgen präsentieren. Wir werden ein bisschen mehr Fan-Nähe haben und in den Austausch kommen. Ich weiß, dass wir sehr viele Autogramme schreiben dürfen. Das macht es ja immer aus. Das ist etwas Besonderes, da kann etwas entstehen, was man durch die Saison trägt. Dafür werden wir uns morgen Zeit nehmen.“
…die Rückkehr in den Spielrhythmus: „Wir waren mit den zwei Trainingslagern und der Reise nach Cottbus in diesem Sommer viel unterwegs. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht. Ich freue mich auf den Rhythmus, aber viel mehr natürlich auf die Pflichtspiele, ein volles Weserstadion und die Pokalaufgabe gegen den LSK Hansa. Es geht dann wieder richtig um was, da freuen wir uns natürlich alle drauf.“
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