„Selbst um den Lohn gebracht“: Werder verliert in Rödertal
SPIELBERICHT ZUR 26:31-NIEDERLAGE
09.02.26
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Die Handballerinnen des SV Werder Bremen boten über weite Strecken eine starke Leistung, mussten sich jedoch aufgrund einer knapp zehnminütigen Schwächephase in Halbzeit zwei beim HC Rödertal mit 26:31 (14:15) geschlagen geben.
Die Grün-Weißen unterstrichen beim Tabellendritten der 2. Alsco Handball-Bundesliga Frauen, dass sie mit den Spitzenteams auf Augenhöhe spielen können, und bekamen zugleich aufgezeigt, dass Konstanz auf hohem Niveau und über die gesamten 60 Minuten notwendig ist, um am Ende auch zu punkten.
Erneut starteten die Werderanerinnen selbstbewusst, temporeich und mutig in die Partie und wurden dafür belohnt: Die ersten 25 Minuten gehörten zum Erstaunen der etwas mehr als 500 Zuschauenden den Gästen, die kurz vor dem Seitenwechsel mit 13:11 in Führung lagen, sich dann allerdings eine erste kleine Schwächephase leisteten und dem HCR seinerseits eine 15:14-Pausenführung ermöglichten.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs blieb die Begegnung bis zum 19:18 (39. Minute) ausgeglichen. Und obwohl Rödertal nun zunehmend die Spielkontrolle übernahm, waren die Grün-Weißen auch beim 24:21 (47.) noch in Schlagweite. Dann jedoch entschieden die Gastgeberinnen mit sechs Treffern in Folge zum 30:21 die Partie. „Wir haben in dieser Phase zu viele leichte Fehler gemacht. Es ist klar, dass eine Mannschaft wie Rödertal das bestraft“, analysierte Werder-Cheftrainerin Renee Verschuren. „Über weite Strecken der Partie haben wir eine Leistung gezeigt, mit der wir etwas Zählbares verdient gehabt hätten. Durch diese schwachen Minuten haben wir uns allerdings selbst um den Lohn gebracht.“
Dass für die Grün-Weißen mehr drin gewesen wäre, zeigte auch die Schlussphase: Nach dem Rödertaler Treffer zum 31:22 sieben Minuten vor dem Ende ließ der SV Werder keinen Gegentreffer mehr zu. Tore von Anna Lena Bergmann, Leni Ruwe, Lara Niemann und Emma Ruwe sorgten für den 31:26-Endstand.
Für den SV Werder spielten: Wioleta Pajak, Yasmin Friesen – Leni Ruwe (8), Tessa Budelmann (5), Emma Ruwe (5/4), Anna Lena Bergmann (2), Lara Niemann (2), Meike Becker (1), Alina Defayay (1) Malin Pods (1), Luca Schumacher (1), Luise Albert, Mara Birk, Lisa Munderloh
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