Neben aktuellem Trio: Diese Ex-Werderaner laufen bei der WM auf
FÜNF EHEMALIGE BREMER STEHEN FÜR IHRE NATIONEN IM WM-AUFGEBOT
11.06.26 von Moritz Studer | 4 Min
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Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2026 wird am Donnerstag in Mexico City mit der Begegnung zwischen Mexiko und Südafrika offiziell eröffnet. Neben Marco Friedl, Romano Schmid (beide Österreich) und Leihspieler Yukinari Sugawara (Japan) sind weitere Nationalspieler mit grün-weißer Vergangenheit bei der WM dabei. Dabei kommt es sogar zum Aufeinandertreffen zweier ehemaliger Werder-Teamkollegen.
NICK WOLTEMADE (Deutschland)
Nick Woltemade wechselte als Achtjähriger vom TS Woltmershausen in das WERDER Leistungszentrum. Im Februar 2020 feierte der gebürtige Bremer sein Bundesliga-Debüt für den SVW als A-Jugendlicher gegen den FC Augsburg. Im Sommer 2024 zog es den 1,98-Meter-Sturmhünen zum VfB Stuttgart, wo er mit 17 Pflichtspiel-Toren auf sich aufmerksam machte und schließlich in die Premier League zu Newcastle United wechselt. Mit Deutschland startet Woltemade am Sonntag (14.06., 19.00 Uhr) gegen Curacao in die WM, ehe noch die Gruppenspiele gegen die Elfenbeinküste (Sa., 20.06., 22.00 Uhr) und Ecuador (Do., 25.06., 22.00 Uhr) anstehen. Mit Deniz Undav (VfB Stuttgart) steht ein weiterer Ex-Werderaner im Aufgebot, der allerdings nie für die Lizenzmannschaft auflief.
TAHITH CHONG (Curacao)
Woltemade trifft beim ersten Gruppenspiel mit Tahith Chong sogar auf einen ehemaligen Teamkollegen. In der Saison 2020/21 standen die beiden Offensivspieler in vier Pflichtspielen gemeinsam auf dem Platz. Chong wechselte im August 2020 auf Leihbasis von Manchester United an die Weser. In 15 Pflichtspielen gelang Chong ein Treffer im DFB-Pokal, ehe er zu den Red Devils zurückkehrte. Nach weiteren Leihstationen läuft der 26-Jährige mittlerweile in der Championship für Sheffield United auf. Der Linksfuß durchlief sämtliche Nachwuchsstufen der niederländischen Nationalmannschaft, entschied sich dann aber für Curacao für den er in sechs Länderspielen drei Treffer erzielte. Kurios: Chong ist der einzige im Team, der auch in der Karibik geboren ist – der Inselstaat gehört bis heute zum Königreich Niederlande, weswegen die meisten Spieler im Kader dort geboren sind, ihre Vorfahren aber von der Karibikinsel stammen. Neben Deutschland (So., 14.06., 1900 Uhr) treffen Chong & Co. auf Ecuador (So., 21.06., 02.00 Uhr) und die Elfenbeinküste (Do., 25.06., 22.00 Uhr).
KEVIN DE BRUYNE (Belgien)
Englischer Meister- und Pokalsieger, DFB-Pokalsieger, Champions League-Gewinner und Klub-Weltmeister sowie viele weitere Titel – die Trophäen-Sammlung von Kevin De Bruyne ist lang. Seinen Durchbruch in einer europäischen Top-5-Liga schaffte der Belgier allerdings, als er in der Saison 2012/13 vom FC Chelsea zum SV Werder verliehen wurde. In dieser Spielzeit gelangen dem Mittelfeldspieler zehn Tore und zehn Assists. De Bruyne bestätigte seine Qualität beim VfL Wolfsburg und prägte anschließend fast neun Jahre lang eine Ära beim englischen Dominator Manchester City. Zur abgelaufenen Spielzeit wechselte der Rechtsfuß in die Serie A zum SSC Neapel, wo er im Winter zahlreiche Begegnungen aufgrund einer Muskelverletzung verpasste. Belgien trifft auf Ägypten (Mo., 15.06., 21.00 Uhr), Iran (So., 21.06., 21.00 Uhr) und Neuseeland (Sa., 27.06., 05.00 Uhr).
MARKO ARNAUTOVIC (Österreich)
Für Marko Arnautovic ist es wohl die letzte Chance, um an einer Fußball-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Zum ersten Mal seit 1998 hat sich Österreich wieder für ein Endturnier qualifiziert und möchte gegen Jordanien (Mi., 17.06., 06.00 Uhr), Argentinien (Mo., 22.06., 19.00 Uhr) und Algerien (So., 28.06., 04.00 Uhr) in die K.O.-Runde einziehen. Arnautovic bestritt zwischen 2010 und 2013 84 Pflichtspiele für den SV Werder und gab neben 16 Treffern auch noch 13 Assists. Der 37-Jährige wechselte im vergangenen Sommer von Inter Mailand zu Roter Stern Belgrad, wo er gemeinsam mit Milos Veljkovic Meister- und Pokalsieger wurde. Der Angreifer ist mit 133 Länderspielen und 47 Toren Österreichs Rekordnationalspieler und -torschütze.
FLORIAN GRILLITSCH (Österreich)
Neben den aktuellen Bremern Marco Friedl und Romano Schmid sowie Ex-Werderaner Marko Arnautovic gibt es weitere grün-weiße Vergangenheit bei der ÖFB-Auswahl. Florian Grillitsch kam als 17-Jähriger aus St. Pölten an den Osterdeich. Insgesamt bestritt der Mittelfeldspieler 54 Pflichtspiele für die Grün-Weißen, ehe er den Großteil seiner Bundesliga-Laufbahn für die TSG Hoffenheim bestritt. Im vergangenen Sommer wechselte der 30-Jährige zum SC Braga in die portugiesische erste Liga. Das Halbfinale in der UEFA Europa League gegen den Sport-Club Freiburg verpasste der Österreicher wiederum.
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