Sichtbarer Fortschritt: Werder treibt Campus-Entwicklung in der Pauliner Marsch weiter voran

08.05.26 von Judith Zacharias | 4 Min

In der Pauliner Marsch laufen die Bauarbeiten für den neuen Campus auf Hochtouren. Flächen werden freigemacht, schweres Gerät ist im Einsatz, die Baustelle entwickelt sich rasant weiter – Schritt für Schritt entsteht so die neue Struktur des Standorts.

Mit seinem Campus schafft der SVW einen zentralen Standort für die sportliche Entwicklung seiner Nachwuchs- und Profiteams und führt Trainings-, Medizin- und Funktionsbereiche räumlich wie organisatorisch näher zusammen. Werder schafft so die Grundlage dafür, wie sportliche Entwicklung im Club künftig funktioniert.

Um die dafür benötigten nächsten Bauabschnitte vorzubereiten, wurden in den vergangenen Monaten zunächst bestehende alte Bauten im künftigen Campus-Bereich entfernt und die Flächen vollständig für die weiteren Bauarbeiten freigemacht. In den letzten Wochen stand insbesondere die Pfahlgründung im Mittelpunkt, die als Grundlage für die späteren Gebäude des Campus dient. Der Hintergrund: Da sich das Areal in der Pauliner Marsch in einem Überflutungsgebiet befindet, werden die Gebäude auf rund 14 Meter tief im Boden verankerten Pfählen errichtet. Diese sorgen dafür, dass die Bauwerke dauerhaft stabil stehen und an die besonderen Boden- und Wasserverhältnisse angepasst sind.

Eine Baustelle mit schwerem Baumaschinenpark, darunter eine Bohranlage und ein Frontlader, vor dem Hintergrund von Bäumen und einem klaren Himmel.
14 Meter tief im Boden verankerte Pfähle sichern das künftige Campus-Gebäude ab (FOTO: WERDER.DE).

„Gerade unter den besonderen Bedingungen in der Pauliner Marsch ist es entscheidend, die baulichen Voraussetzungen des Campus so zu schaffen, dass sie langfristig tragen – für unseren Club, aber auch im Zusammenspiel mit dem Umfeld“, sagt Tarek Brauer, Geschäftsführer Organisation & Personal beim SVW.

Mit den laufenden Arbeiten wird nun die Grundlage für die künftigen Gebäude des Campus geschaffen. „Der Werder-Campus steht für die Idee, dass sportliche Entwicklung nicht an einzelnen Orten oder Bereichen stattfindet, sondern aus einem gemeinsamen Zentrum heraus entsteht. Wir schaffen hier in der Pauliner Marsch eine Struktur, in der unsere Teams aus dem Nachwuchs- und Profibereich Teil eines zusammenhängenden sportlichen Umfelds sind, das auf Dauer die Identität des gesamten Vereins prägt“, so Brauer.

Parallel zur Campus-Entwicklung schreiten auch die Arbeiten auf Platz 11 und den Trainingsflächen weiter voran. Während sich das Gebäude auf Platz 11 in der finalen Ausbauphase befindet, sind die ersten Trainingsplätze bereits seit Herbst vergangenen Jahres in den laufenden Betrieb integriert. Weitere vier Plätze werden im Verlauf der kommenden Wochen ergänzt. „Es ist gut zu erkennen, dass die einzelnen Bereiche am Standort Schritt für Schritt zusammengeführt werden und das Gesamtprojekt weiter Form annimmt“, sagt Brauer. „Unsere Investition in die langfristige Leistungsfähigkeit von Werder wird damit sichtbar“, sagt Brauer. „Es geht hier um die strukturelle Grundlage für die nächsten Jahre.“

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