So kommen Schmid, Friedl und Co. in die K.O.-Runde

WM-ROUNDUP: ÖSTERREICH VOR DEM ENTSCHEIDENDEN GRUPPENSPIEL

27.06.26 von Tom Ole Theilken | 2 Min

Ein Fußballspieler im roten Trikot mit der Nummer 23 schießt den Ball während eines Spiels gegen Spieler in Blau und Weiß. Im Hintergrund sind Zuschauer und Fotografen zu sehen.

Die Weltmeisterschaft 2026 geht ins erste Entscheidungswochenende. Am frühen Sonntagmorgen, 28.06.2026 (4 Uhr MESZ), beenden die Österreicher mit ihrer Partie in Kansas City gegen Algerien die Gruppenhase der größten WM-Endrunde der Fußball-Geschichte. Der neue Modus, durch den zunächst nur 16 der 48 Teams in der Gruppenphase ausscheiden, bringt auch so einige Rechenspiele mit sich. WERDER.DE wirft einen Blick auf die Lage der Österreicher, bei denen die grün-weißen Romano Schmid und Marco Friedl ihren WM-Traum leben. Die Ausgangssituation.

Nach dem 3:1-Erfolg über Jordanien (Romano Schmid erzielte das 1:0) sowie der 0:2-Niederlage gegen Titelverteidiger Argentinien (steht als Gruppensieger fest) rangieren die Österreicher mit drei Zählern auf Tabellenplatz zwei. Punktgleich mit Schmid, Friedl und Co. liegt Algerien auf dem dritten Platz. Somit ist klar: Die Partie gegen die Nordafrikaner wird für das Team um Trainer Ralf Rangnick ein Finale um Platz zwei. Dabei reicht dem deutschen Nachbarland aufgrund des besseren Torverhältnisses schon ein Remis für das sichere Weiterkommen.

Unterliegt Österreich, landen die Rot-Weißen auf Rang drei und müssten um die weitere WM-Teilnahme zittern. Die acht besten Gruppendritten qualifizieren sich ebenfalls für die K.O.-Runde, jedoch hätte die Alpennation in diesem Szenario lediglich drei Punkte auf der Habenseite und müsste sich aller Voraussicht nach über das Torverhältnis einen Platz unter den besten acht Dritten sichern. Damit es gar nicht erst zu dieser Rechnerei kommt, gibt Werder-Kapitän Marco Friedl, der zuletzt gegen Argentinien sein WM-Debüt feierte, die Marschroute klar vor: „Wir wollen das Spiel gegen Algerien einfach gewinnen und das Sechzehntelfinale erreichen."

Auch ein Ausblick auf die möglichen Duelle in der Runde der letzten 32 Teams ist bereits möglich: Behauptet die ÖFB-Elf Platz zwei, so wird der österreichische Gegner im ersten K.O.-Spiel der Sieger der Gruppe H. Damit könnte es zu einem Duell mit Europameister Spanien kommen. Wird Österreich Dritter und kommt weiter, wartet ein Duell mit einem anderen Gruppensieger auf das Werder-Duo.

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