Juniorinnen-Updates aus der Sommerpause
ZWISCHEN VORBEREITUNGSTUNIER UND GOTHIA-CUP
18.07.26 von Silja Renner | 5 Min
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Während sich die U15 inmitten der Sommerpause befindet, wartet auf die 2. Frauen am Sonntag der erste Leistungsvergleich in Form eines Vereinsturniers. Die U17 hingegen konnte sich in Schweden den Finaleinzug im Gothia-Cup sichern. Der Bericht:
SV Werder Bremen II
Nachdem die 2. Frauen Anfang Juli erfolgreich zurück ins Training gestartet sind, steht nun kommenden Sonntag der erste Härtetest auf dem Programm. Hierfür reisen die Grün-Weißen nach Münster, wo sie im Rahmen eines Freundschaftsturniers auf die DJK Wacker Mecklenbeck sowie die U21 von DSC Arminia Bielefeld treffen. Beide Begegnungen werden jeweils über eine Spielzeit von 2 x 25 Minuten ausgetragen. Mit der DJK Wacker Mecklenbeck erwartet die Mannschaft von Micha Alexander ein anderer Regionalligist. Insbesondere diese Partie bietet die optimale Möglichkeit, sich auf das kommende Niveau der Regionalliga Nord einzustimmen.
2. Frauen-Coach Micha Alexander: "Die kommenden Wochen sind zunächst als Findungsphase angedacht. Hier soll der Fokus erstmal darauf liegen, als Mannschaft zusammen zu wachsen. Die Leistungsvergleiche bieten eine hervorragende Möglichkeit, an unserer einheitlichen Spielweise zu arbeiten und zusätzlich die Grundlagen zu vertiefen. Ich bin überzeugt, dass wir in den zwei Partien bereits unser Potenzial zeigen werden. Allerdings steht erst einmal im Mittelpunkt, dass wir aus unseren Fehlern lernen."
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Werder Bremen U17
Währenddessen misst sich die U17 derzeit in Göteborg beim Gothia-Cup mit 1963 weiteren Teams aus 78 Ländern. Bereits die erste Partie der Gruppenphase bot den Werderanerinnen keine leichte Aufgabe, denn die Grün-Weißen standen gegen den Vorjahresfinalisten FCNE aus den USA auf dem Platz. Trotz der Stärke des Gegners hielten die Werderanerinnen mit einer hohen Intensität dagegen und konnten die Partie schlussendlich in einem 0:0-Remis beenden.
Nur einen Tag später traf die Mannschaft von Alex Kluge auf den einheimischen IFK Göteborg. Trotz des hohen Aufgebots der gegnerischen Fans unterstrich die U17 hier nochmal ihre fußballerische Qualität. Die Grün-Weißen setzten bereits in der ersten Halbzeit die richtigen Nadelstiche und stellten vor der Pause auf 2:0. Trotz eines Gegentors in der 2. Hälfte fuhr das Team somit im zweiten Spiel der Gruppenphase drei weitere Punkte ein.
Mit der dritten Mannschaft Rosenborg Ballclub aus Norwegen mussten sich die Grün-Weißen einer sehr körperlichen Mannschaft stellen. Jedoch zeigte die U17 auch hier eine starke Defensivleistung und erspielte sich ein weiteres Remis.
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Für die letzte Partie der Gruppenphase gastierte die Mannschaft von Alex Kluge beim schwedischen Club Enskede IK. Auch diese Begegnung bot den Werderanerinnen einen intensiven Härtetest, in dem sie sich schlussendlich mit einer 0:2-Niederlage geschlagen geben mussten.
Aufgrund der starken Vorleistung beendete die U17 die Gruppenphase dennoch auf Rang acht und qualifizierte sich somit für das Halbfinale der B-Runde. Hier trafen die Grün-Weißen auf einen vorherigen Konkurrenten, den amerikanischen FCNE. Die erste Hälfte verlief für die Kluge-Elf jedoch nicht wie gewünscht. So ließen sich die Werderanerinnen die kräftezehrenden vier Spiele der Vortage anmerken und konnten ihre fußballerische Bestleistung zunächst nicht auf den Platz bringen. Dadurch gelang es den Amerikanerinnen, die Partie früh auf ihre Seite zu ziehen und auf 2:0 zu erhöhen. Erst in der Schlussphase fand die U17 dann aber doch als Team zusammen und konnte auf 1:2 verkürzen.
Mit dem Anschlusstreffer begannen die Grün-Weißen dann einen unglaublichen Schlussspurt. Eine Minute vor Ende ermöglichte ein Freistoß den Ausgleichstreffer zum 2:2. Nach dem Wiederanpfiff gelang der Kluge-Elf die erneute Balleroberung und der Angriff in Richtung des gegnerischen Tors. Nach einem Foul des FCNE bot sich dem SVW erneut eine aussichtsreiche Freistoß-Möglichkeit – und auch dieses Mal überwanden die Grün-Weißen die gegnerische Torhüterin. Somit gelang der Mannschaft von Alexander Kluge schlussendlich nicht nur der Finaleinzug, sondern auch die Partie in unglaublichen vier Minuten zu drehen.
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