Ein Jahr der Herausforderungen und Entwicklungen
DER SAISON-RÜCKBLICK DER U15-JUNIORINNEN
30.06.26 von Jan Reimer | 5 Min
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Eine anspruchsvolle Saison 2025/26 liegt hinter den U15-Juniorinnen. Die Mannschaft von Trainerin Rieke Hüsker sicherte sich in der ersten Hälfte der Spielzeit einen starken 3. Platz in der Winterrunde der Landesklasse. Die an die Saisonpause anschließende Sommerrunde gestaltete sich etwas anspruchsvoller. Trotzdem beendeten die Grün-Weißen die Saison im Mittelfeld der Liga. Der Saison-Rückblick:
Bereits vor der Saison fand eine kleine Umstrukturierung im Trainerteam der U15-Juniorinnen statt. Rieke Hüsker übernahm das Amt der Cheftrainerin von Jörg Rogas, der im Gegenzug fortan als Co-Trainer fungierte. Nach durchwachsenen Testspielen überzeugten die Grün-Weißen beim Thomas-Funke-Cup: "Wir konnten gegen leistungsorientierte Gegner, die den selben Aufwand wie wir betreiben, den ersten Platz holen. Das wir Mannschaften wie Bayer Leverkusen, den VfL Wolfsburg und Schalke 04 geschlagen haben, hat uns sehr gefreut und es war ein guter erster Gradmesser für die Saison", schildert Rieke Hüsker.
Konstanz in der Winterrunde
Den Werderanerinnen gelang ein guter Start in die Spielzeit 2025/26. Nach einem klaren 5:2-Sieg im Auftakt gegen die SG Findorff II konnten sie auch das zweite Spiel gegen den FC Burg knapp für sich entscheiden. Nach der vollen Punkteausbeute aus den ersten beiden Partien mussten die U15-Juniorinnen in der Folge jedoch eine deutliche Auswärtniederlage gegen den TV Eiche Horn II hinnehmen (1:7).
Doch das verlorene Spiel gab dem Nachwuchs der WERDERFRAUEN einen Anstoß. Im Anschluss entwickelte sich eine regelrechte Siegesserie mit reichlicher Trefferausbeute. Ein Sieg gegen den SV Vahr Blockdiek II (3:0) brachte den Stein ins Rollen und es folgte ein 12:0-Torfesttival gegen den ATSV Sebaldsbrück. Auch in den nächsten beiden Spielen hielt der SVW die Null. Bis zum letzten Spieltag bauten sie die Siegesserie auf fünf gewonnen Partien in Folge aus.
Im letzten Spiel der Winterrunde hatten die Werderanerinnen die Chance auf den zweiten Tabellenplatz. Im direkten Duell ging es gegen den punktgleichen FC Oberneuland, gegen den sich das Hüsker-Team letztendlich knapp mit 0:2 geschlagen geben musste. Trotzdem beendete die U15 die Landesklasse auf einem starken dritten Platz vor der Winterpause.
Auch Hüsker überzeugte die Leistung der Juniorinnen: "Wir haben eine richtig gute Winterrunde gespielt. Obwohl das Team komplett neu war, haben wir gegen die Jungs sehr gut mitgehalten. Wir hätten aber sicherlich auch noch einen Platz nach oben springen können, um die Landesklasse für die Sommerrunde zu verlassen."
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Hallenturniere und Leistungsvergleiche
Auch in der Winterpause blieben die Werderanerinnen aktiv. Nach Hallenturnieren des TSV Luthe und in Rosengarten zeigten die Bremerinnen starke Leistungen beim Girls Snow Cup und lieferten eins der besten Ergebnisse des Vereins in den letzten Jahren ab. Nach einem ersten Turniertag ohne Punktverlust erreichten sie das Halbfinale, in dem sie sich gegen den späteren Turniersieger Turbine Potsdam geschlagen geben mussten. Das Spiel um Platz drei entschieden die Grün-Weißen gegen die TSG Hoffenheim für sich.
Trainerin Hüsker ordnet dem Ereignis viel Mehrwert zu: "Unser Mannschaftszusammenhalt wurde nochmal sehr gefördert. Dadurch, dass das Turnier auch live übertragen wurde, hat es sicherlich auch zu einer guten Außenwahrnehmung der Frauen- und Mädchenabteilung von Werder beigetragen."
Eine Sommerrunde mit Herausforderungen
Nach einer Winterpause und mehreren Hallenturnieren mit Mannschaften aus starken Leistungszentren startete die U15 Anfang März in die Sommerrunde der C-Junioren Leistungsklasse. Zum Auftakt mussten die Grün-Weißen eine 1:3-Niederlage gegen den FC Union 60 III hinnehmen. Auch die nächste Partie konnten die Werderanerinnen nicht für sich entscheiden. Das zweite Mal in der laufenden Spielzeit mussten sie sich gegen den TV Eiche Horn II geschlagen geben, wenn auch diesmal deutlich knapper (2:4).
In der Folge gelang es den Juniorinnen wieder sich etwas zu fangen. Ein Sieg im vereinsinternen Duell gegen Werder Bremen III (5:0) und ein 3:1-Erfolg gegen den TSV Farge Rekum platzierte die Grün-Weißen zwischenzeitlich auf Rang vier. Den Erfolg konnten die Grün-Weißen allerdings nicht lange konstant halten. Eine Durststrecke von drei Niederlagen in Folge in körperlich anspruchsvollen Partien ließ sie in das untere Tabellendrittel abfallen.
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Doch dem Werder-Nachwuchs gelang noch ein Befreiungsschlag. Gegen die SG Findorff II fuhren sie den höchsten Saisonsieg ein und erzielten überragende 16 Tore in einem Spiel (16:0). Diese Euphorie nahm das Team von Rieke Hüsker mit in die letzte Partie der Saison. Durch einen 5:2-Auswärtssieg gegen den ATS Buntentor II sprangen die Juniorinnen nochmal einen Tabellenplatz nach oben und beendeten eine umkämpfte Sommerrunde, genau im Mittelfeld der Liga, auf dem 5. Rang im Tableau.
"Drei Siege und fünf Niederlagen waren nicht das, was wir uns erhofft haben. Die Jungs haben über die Winterpause große Entwicklungsschritte gemacht und wir haben uns schwer getan körperlich dagegenzuhalten", erläutert Hüsker. Trotzdem blickt die U15-Trainer auf eine Saison mit starken individuellen Entwicklungen zurück. Insgesamt fünf Spielerinnen des SVW wurden über die Saison hinweg Teil des DFB-Kaders und viele der Werderanerinnen machen zur neuen Saison den Schritt in die U17, die die Schützlinge von Rieke Hüsker auch bereits in dieser Saison zu wichtigen Zeitpunkten unterstützten.
Die Trainerin zieht ein positives Fazit aus der abgelaufenen Spielzeit: "Über die Saison hinweg haben wir größere Vergleiche gegen andere Mädchenmannschaften aus den Leistungszentren von beispielsweise dem Hamburger SV und Turbine Potsdam gemacht und konnten alle Spiele für uns entscheiden. Dadurch das wir permanent in einer Jungs-Liga gespielt haben, waren wir den anderen Mannschaften körperlich überlegen. Die abgelaufene Spielzeit zeigt uns, dass wir gute Arbeit geleistet haben. Fünf Spielerinnen haben den Sprung zum DFB geschafft, wir haben einen sportlichen Fortschritt erreicht und besonders viel Teamgeist bewiesen. Speziell in den Bereichen Spielverständnis, Entscheidungsverhalten und Technik haben die Mädels einen Sprung gemacht. Es ist schön zu sehen, wie auch die persönliche Entwicklung voranschreitet."
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