Ein emotionaler Berglauf für Uwe Waldhaus
Am Tag des Tegelberglaufes verstarb sein Werder-Lauffreund Marten Szidat
03.08.26 von Olaf Kelterborn
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Am gestrigen Sonntag stand Werders Berglaufspezialist Uwe Waldhaus beim acht Kilometer langen Tegelberglauf, im erweiterten Schatten von Schloss Neuenschwanstein, an der Startlinie und ging zunächst von einem ganz normalen Wettkampftag aus, der im späteren Verlauf aber noch eine traurige Nachricht bringen sollte.
Zunächst aber zum sportlichen Teil: Die vielen Läuferinnen und Läufer, die in der Bergregion am Start waren, bewegten sich nach dem Startschuss von der Talstation der Tegelbergbahn erst einmal knapp 800 Meter bergab. Danach folgte ein etwa ein Kilometer langes Flachstück, bevor es mit den Anstiegen losging. Zunächst hatten die Athleten etwa drei Kilometer auf einer befestigten Waldstraße zu absolvieren, ein Abschnitt, der Uwe durchaus lag und auf dem er seine Bergerfahrungen gut ausspielen konnte. Ab Kilometer Fünf wurde aus der Straße ein Trailbereich, mit viel Geröll, ein durchaus herausfordernder Belag für die Bergspezialisten.
Es ging kontinuierlich immer weiter bergauf. Knapp einen Kilometer vor dem Ziel dann die letzte große „Hürde“, ein Abschnitt mit Naturstufen. Uwe meisterte diesen mit Bravour, überholte noch zahlreiche Läufer und setzte sich ein wenig von seinen Verfolgern ab. Am Ende stand eine Zielzeit von 59:32 min auf der Uhr, gleichbedeutend mit Rang 30 der Gesamtwertung sowie dem ersten Platz in seiner Altersklasse.
Nach einer kurzen Verschnaufpause und einer Stärkung an der oberen Tegelbergstation, kam dann allerdings der „Schock“ für Uwe per WhatsApp. Sein bester Kumpel, langjähriger Werder-Freund und Laufkamerad Marten Szidat ist am Sonntagmorgen, nach schwerer Krankheit, friedlich eingeschlafen.
Die Leichtathletikabteilung trauert um Marten Szidat
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Gemeinsam mit Uwe trauert die gesamte Leichtathletikabteilung des SV Werder Bremen um einen grün-weißen Schleswig-Holsteiner, der jederzeit mit ganzem Herzen und vollem Engagement dabei war und durch seinen Humor und Optimismus etwas ganz Besonderes ausgestrahlt hat. Wir werden die Momente im Werder-Trikot nicht vergessen, in denen Marten mit seiner sportlichen Leidenschaft viele andere Läufer motivierte. Marten wird in unseren Erinnerungen weiterleben und uns stets daran erinnern, was es bedeutet, für sein Team zu „brennen“.
In diesen schweren Stunden gilt unser tief empfundenes Mitgefühl ganz besonders den Angehörigen und engsten Freunden. Möge Marten Frieden finden und in Ehren gehalten werden. Ruhe in Frieden, Marten.
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