Knoten geplatzt
Noah Olabisi mit überragender Rekordzeit bei den Norddeutschen Meisterschaften
13.07.26 von Anja Fabrizius
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Mit zahlreichen Top-Platzierungen, persönlichen Bestleistungen und einem spektakulären Landesrekord verliefen die Norddeutschen Meisterschaften der Männer, Frauen und U18 am 11. und 12. Juli in Bremen äußerst erfolgreich für die grün-weißen Leichtathlet*innen.
Für das absolute Highlight sorgte Noah Olabisi. Der Sprinter gewann die 100 Meter in herausragenden 10,24 Sekunden und verbesserte damit den seit 1964 bestehenden Bremer Landesrekord von Heinz Schumann um satte 22 Hundertstel. Bereits im Halbfinale hatte er mit 10,43 Sekunden für eine neue Bremer Bestmarke gesorgt.
„Eine großartige Leistung. Noah hat im Training immer wieder angedeutet, wie schnell er sein kann. Ich freue mich sehr, dass er es nun auch im Wettkampf auf die Bahn bringen konnte“, lobt Trainer Andrei Fabrizius. Mit seiner neuen persönlichen Bestleistung gehört Noah Olabisi aktuell zu den Top 15 Sprintern Deutschlands und erfüllt zudem den Richtwert für den deutschen Bundeskader.
Auch die weiteren Werder-Athletinnen und -Athleten überzeugten mit starken Leistungen.
Borna Bujdo steigerte sich über die 400 Meter Hürden erneut und lief in 53,80 Sekunden zu Bronze. Blickt man auf den Saisonverlauf konnte sich der Werderaner in jedem Wettkampf seine persönliche Saisonbestleistung verbessern.
Im Stabhochsprung der weiblichen U18 sicherte sich Paula Rogge mit einer Saisonbestleistung von 3,00 Metern ebenfalls die Bronzemedaille. Nach einer schwierigen Saison war der erste Drei-Meter-Sprung des Jahres für Paula ein versöhnlicher Abschluss.
Lars Keffel zeigte im Stabhochsprung der Männer einen überzeugenden Wettkampf. Nach sicheren Sprüngen über 4,40 Meter, 4,60 Meter und 4,80 Meter sicherte er sich den Norddeutschen Meistertitel. Anschließend griff er die 5,01 Meter an – eine Höhe, die durchaus in Reichweite lag, an diesem Tag aber noch nicht fallen wollte. Dennoch überwog am Ende die Freude über den Titelgewinn.
Malin Sulenski erreichte im Hochsprung der Frauen mit 1,65 Metern einen starken 5. Platz. Über die 100 Meter Hürden lief sie 15,63 Sekunden. Bis auf die Startphase im Hürdensprint konnte sie ihr volles Potenzial abrufen und zeigte sich mit ihrem Wettkampf insgesamt sehr zufrieden.
Alexander Stauffenberg belegte im Dreisprung der Männer mit 13,02 Metern den 6. Platz. U18-Athlet Ole Sperner sprang im Dreisprung 10,99 Meter und wurde Achter. Im Weitsprung der Frauen erreichte Berit Martens mit 5,00 Metern Rang 12 und Jennifer Schmidt mit 12,78 Sekunden über 100 Meter Rang 29.
Das erfolgreiche Wochenende lässt optimistisch auf die noch kommenden Deutschen Titelkämpfe in zwei Wochen blicken. Dort darf man besonders auf den Start von Noah Olabisi gegen die nationale Konkurrenz gespannt sein.
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