Kleinigkeiten entscheiden: Werder verliert knapp in Berlin
SPIELBERICHT ZUR 26:28-NIEDERLAGE
23.03.26
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Der SV Werder Bremen hat in der 2. Alsco Handball-Bundesliga erneut ein Spitzenteam an den Rand einer Niederlage gebracht. Beim 26:28 (9:14) bei den Füchsen Berlin wurde jedoch auch deutlich, was den Grün-Weißen fehlt, um sich in diesen Partien auch mit etwas Zählbarem zu belohnen.
Das Duell beim Tabellenvierten und Aufstiegsaspiranten in der Bundeshauptstadt offenbarte Parallelen zu vorangegangenen Begegnungen in dieser Saison. Obwohl der SV Werder ersatzgeschwächt antrat und unter anderem aufgrund des verletzungsbedingten Fehlens von Alina Defayay, Meike Becker und Benita Zemke keine gelernte Kreisläuferin aufbieten konnte, entwickelte sich in der ersten Halbzeit lange ein Spiel auf Augenhöhe.
In den Minuten vor dem Pausenpfiff leisteten sich die Grün-Weißen dann jedoch eine vorentscheidende Schwächephase, als Berlin von 10:9 (23. Minute) auf 14:9 wegzog. Nach dem Seitenwechsel behaupteten die Gastgeberinnen lange Zeit ihre Führung, die beim 18:11 (40.) zwischenzeitlich sogar sieben Tore betrug. Doch die Mannschaft von Cheftrainerin Renee Verschuren gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich wieder heran. In der 57. Minute gelang Mara Birk sogar der 26:25-Anschlusstreffer. Mit zwei Toren zum 28:25 hatten die Berlinerinnen letztlich aber den etwas längeren Atem und retteten den Sieg ins Ziel.
„Berlin hatte mehr starke Phasen in diesem Spiel als wir und hat daher insgesamt verdient gewonnen“, machte Verschuren nach dem Abpfiff deutlich. „Wir lagen zwar nie in Führung, hatten aber trotzdem bis in die Schlussphase die Chance auf einen oder beide Punkte. Deswegen sind wir enttäuscht. Wir müssen weiter daran arbeiten, die kleine Lücke, die es in Sachen Cleverness, Kaltschnäuzigkeit, Konstanz und auch hinsichtlich unserer sportlichen Qualität noch zu den Spitzenteams gibt, zu schließen.“
Für den SV Werder spielten: Wioleta Pajak, Yasmin Friesen – Leni Ruwe (7), Anna Lena Bergmann (6), Mara Birk (3), Luca Schumacher (3), Emma Ruwe (3/1), Tessa Budelmann (2), Luise Albert (1), Lara Niemann (1), Farina Meyer, Lisa Munderloh, Malin Pods
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