Defensiven dominieren: Werder und Buchholz teilen Derby-Punkte
SPIELBERICHT ZUM 22:22
02.03.26
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Der SV Werder Bremen blieb in der 2. Alsco Handball-Bundesliga Frauen auch im achten Heimspiel in Folge ungeschlagen, musste sich beim 22:22 (11:13) gegen die HL Buchholz 08-Rosengarten allerdings mit einem Zähler zufriedengeben.
Schon die ersten Spielminuten deuteten an, was sich wie ein „roter Faden“ durch die gesamte Partie ziehen sollte: Die Abwehr der Grün-Weißen stand hervorragend, ließ den Gästen kaum Freiraum. Doch die daraus resultierenden Gegenstöße oder klaren Torchancen im Positionsangriff wurden von den Werderanerinnen nicht genutzt. Erst nach gut sieben Minuten traf Luca Schumacher zum 1:2 und erzielte so den ersten Treffer ihres Teams.
Malin Pods gelang umgehend das 2:2, und in der Folgezeit erarbeitete sich die Mannschaft von Trainerin Renee Verschuren eine 10:7-Führung (23.). Doch die Minuten vor und nach dem Seitenwechsel gehörten dem abstiegsbedrohten Team aus Buchholz. Werder erzielte durch Tessa Budelmann lediglich einen Treffer (11:11) in zwölf Minuten und musste den Gegner erst zum 11:13-Pausenstand und nach dem Seitenwechsel sogar auf 11:16 (35.) davonziehen lassen.
„Wir können mit diesem Spiel nicht zufrieden sein“, machte Trainerin Verschuren nach dem Abpfiff deutlich. „Unsere Chancenverwertung war nicht ausreichend. Mit Anja Rossignoli steht bei Buchholz eine der besten Torhüterinnen der Liga im Kasten, aber wir müssen uns vorwerfen, dass wir es ihr teilweise sehr leicht gemacht haben.“ Phasenweise war bei den Werderanerinnen vor dem gegnerischen Tor eine gewisse Verunsicherung zu spüren, doch die Defensive arbeitete weiterhin energisch und leidenschaftlich und ließ sich auch von der umstrittenen Roten Karte gegen Anna Lena Bergmann (34.) nicht aus der Bahn werfen.
Nach dem 12:17 (39.) kämpften sich die Gastgeberinnen auf 18:19 (49.) heran. 90 Sekunden vor dem Abpfiff schaffte Leni Ruwe den 21:21-Ausgleich. 40 Sekunden vor Schluss ging Buchholz erneut in Führung, doch die Grün-Weißen hielten das Tempo hoch und kamen durch eine starke Einzelaktion von Lisa Munderloh nur zehn Sekunden danach erneut zum Ausgleich (22:22). Den letzten Angriffsversuch der Gäste verteidigte der SV Werder sicher. „Kompliment an meine Mannschaft für den Kampfgeist. Es war kein einfaches Spiel gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner. Wir haben trotz einiger Widrigkeiten dagegengehalten und uns mit dem hochverdienten Punkt belohnt“, resümierte Verschuren.
Für den SV Werder spielten: Wioleta Pajak, Yasmin Friesen – Tessa Budelmann (6), Leni Ruwe (4), Mara Birk (3/3), Anna Lena Bergmann (2), Emma Ruwe (2/2), Meike Becker (1), Lisa Munderloh (1), Lara Niemann (1), Malin Pods (1), Luca Schumacher (1), Luise Albert
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