„Die Atmosphäre auf Platz 11 war beeindruckend“
SOMMER-NEUZUGANG MARIE GMEINEDER IM INTERVIEW
19.06.26 von Marie Backhaus | 6 Min
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Marie Gmeineder verstärkt die WERDERFRAUEN in der kommenden Saison auf Leihbasis vom FC Bayern München. Im Interview mit WERDER.DE spricht die 18-jährige Mittelfeldspielerin über ihre ersten Eindrücke in Bremen, ihre Ziele am Osterdeich, bekannte Gesichter im Team und die bevorstehende U19-Europameisterschaft.
WERDER.DE: Moin und herzlich willkommen beim SV Werder Bremen, Marie! Du bist aus dem Süden in den Norden gewechselt. Wie ist dein erster Eindruck von Bremen?
Marie Gmeineder: Sehr positiv. Ich wurde hier direkt herzlich aufgenommen. Das Umfeld, die Verantwortlichen und das Trainerteam haben einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht. Außerdem kenne ich bereits einige Spielerinnen, deshalb freue ich mich sehr auf die kommende Zeit und die neue Saison.
WERDER.DE: Du kommst auf Leihbasis vom FC Bayern München nach Bremen. Was hat dich von Werder überzeugt?
Marie Gmeineder: Vor allem das positive Umfeld. Werder hat sich in den vergangenen Jahren in der Bundesliga etabliert und bietet ein hohes Trainingsniveau mit sehr guten Rahmenbedingungen. Für mich ist das die ideale Möglichkeit, weitere Spielpraxis in der Bundesliga zu sammeln und mich sportlich weiterzuentwickeln.
WERDER.DE: Mit Maria Penner kennst du bereits eine künftige Mitspielerin aus den Nachwuchs-Nationalmannschaften. Hast du dich vor deiner Entscheidung mit ihr ausgetauscht?
Marie Gmeineder: Ja, ich habe mich bei ihr erkundigt, wie sie sich in Bremen fühlt und wie das Umfeld ist. Auch Sarah Ernst, die ich aus meiner Zeit beim FC Bayern kenne, hat mir nur Positives berichtet. Das hat mir die Entscheidung definitiv erleichtert.
WERDER.DE: Wie sehr hilft es, wenn man bereits Spielerinnen in der Mannschaft kennt?
Marie Gmeineder: Das hilft schon sehr. Man kann vorab viele Fragen klären und bekommt ein besseres Gefühl dafür, was einen erwartet. Dadurch fällt der Einstieg natürlich leichter.
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WERDER.DE: Gemeinsam mit Maria Penner und Neuzugang Felicia Sträßer steht für euch Ende Juni die U19-Europameisterschaft an. Wie groß ist die Vorfreude?
Marie Gmeineder: Sehr groß. Nach dem Jahr, wo wir und nicht qualifizieren konnten, ist die Freude über die erfolgreiche Qualifikation umso größer. Eine Europameisterschaft zu spielen und Deutschland zu vertreten, ist etwas ganz Besonderes.
WERDER.DE: Habt ihr euch bereits Ziele für das Turnier gesteckt?
Marie Gmeineder: Konkrete Ziele haben wir noch nicht formuliert, aber natürlich wollen wir so weit wie möglich kommen. Unser Anspruch ist es, um die vorderen Plätze mitzuspielen und das Maximum herauszuholen.
WERDER.DE: Zurück zum nationalen Wettbewerb: Am 29. April hast du ausgerechnet auf Platz 11 gegen Werder dein Bundesliga-Debüt gefeiert. Ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen?
Marie Gmeineder: Auf jeden Fall. Mein Bundesligadebüt war immer ein großer Traum. Dass es schon in meinem Alter geklappt hat, macht mich sehr dankbar. Es war ein besonderer Moment, an den ich mich noch lange erinnern werde.
WERDER.DE: Wie hast du die Einwechslung erlebt?
Marie Gmeineder: Ich war schon ziemlich nervös. In dem Moment bleibt gar nicht viel Zeit zum Nachdenken, weil alles sehr schnell geht. Erst im Nachhinein realisiert man richtig, was gerade passiert ist. Dann wird einem bewusst, wie besonders dieser Moment war.
WERDER.DE: Wie war dein erster Eindruck von der Atmosphäre und den Fans auf Platz 11?
Marie Gmeineder: Die Atmosphäre war wirklich beeindruckend. Es waren viele Fans da, die die Mannschaft lautstark unterstützt haben. Ich freue mich schon darauf, in der kommenden Saison selbst mit den Fans im Rücken auf Platz 11 aufzulaufen.
WERDER.DE: In welchen Bereichen möchtest du dich während deiner Zeit in Bremen weiterentwickeln?
Marie Gmeineder: Vor allem möchte ich mich an das hohe Tempo in der Bundesliga gewöhnen, noch präsenter in den Zweikämpfen werden und insgesamt meine Spielgeschwindigkeit weiter verbessern.
WERDER.DE: Mit welchen Zielen gehst du in die neue Saison?
Marie Gmeineder: Für mich steht zunächst im Vordergrund, mit der Mannschaft erfolgreich zu sein. Wir wollen möglichst viele Spiele gewinnen und am Ende die bestmögliche Platzierung erreichen.
WERDER.DE: Vielen Dank für das Gespräch und noch einmal herzlich willkommen in Bremen!
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