Duell um die Trendwende
ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM HEIMSPIEL GEGEN DEN 1. FC HEIDENHEIM
26.02.26 von Fiona John | 3 Min
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Mit dem 1. FC Heidenheim wartet am kommenden Wochenende eine schwierige Aufgabe auf den SV Werder Bremen. Genau wie die Grün-Weißen wartet auch der Tabellennachbar von der Ostalb seit Langem auf einen Sieg, der beim Blick auf das Tableau für beide Kontrahenten enorm wichtig wäre. Die Zahlen, Daten & Fakten zeigen, mit welchem Gepäck die Gäste an die Weser reisen und was den SVW im Weserstadion erwartet.
Die Statistiken sehen nicht gut aus: Der 1. FC Heidenheim hat nach 23 Spielen lediglich 14 Punkte auf dem Konto und bildet damit das Schlusslicht der Tabelle. Ein Blick in die Historie zeigt: Noch nie seit der Einführung der 3-Punkte-Regel hat eine Mannschaft mit dieser Anzahl an Punkten zu diesem Zeitpunkt den Klassenerhalt geschafft. Allerdings gelang den Schwaben in der Vorsaison ein Trumpf: Mit nur einem Punkt mehr am 25. Spieltag retteten sie sich in die Relegation und hielten schlussendlich die Klasse.
Beide Teams hoffen auf die Trendwende: Während der SVW seit November auf einen Sieg wartet, gab es auch für die Schützlinge von Frank Schmidt lange nichts zu feiern. Mit zehn sieglosen Spielen wurde der Vereinsnegativrekord bereits eingestellt. Noch nie gab es in der Vereinsgeschichte elf sieglose Spiele in Folge. Nur dreimal gab es für den FCH in dieser Saison die volle Punktausbeute, der einzige Auswärtssieg gelang bei Union Berlin.
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Torflaute trifft Gegentorfluch: Heidenheim steht sowohl bei der Anzahl der geschossenen Tore als auch bei der Anzahl der kassierten Treffer am Tabellenende. Nur 22 Mal durften Top-Scorer Stefan Schimmer (5 Tore, 1 Vorlage) und Co. jubeln. Laut xGoals-Wert hätten es 29 Mal sein sollen. Der FCH lässt vor dem Kasten einfach zu viel liegen, nur jeder 12. Versuch landet im Netz. Eine Stärke sind allerdings Tore nach Konterangriffen (6), nur der Hamburger SV und der FC Bayern waren auf diese Weise noch erfolgreicher. Auf der Gegenseite muss Diant Ramaj umso häufiger hinter sich greifen: Kein Team in der Liga kassierte mehr Gegentore (51). Dabei spielt die Anzahl der zugelassenen Torschüsse eine Rolle. 349 Mal kamen die Gegner zum Abschluss, lediglich beim VfL Wolfsburg dürfen die Kontrahenten genauso oft abschließen.
Der FCH ist selten am Ball: Nur zwei Teams haben noch weniger Ballbesitz als die Elf von der Ostalb (44,2 %), die nach Union die wenigsten Pässe spielt. 78 % der Bälle kommen beim Mitspieler an – Platz 16 im Ligavergleich. Ein daraus resultierendes Problem sind die Gegentore nach Ballverlusten im Spielaufbau. So kassierte der FCH 13 Tore auf diese Weise und damit nur drei weniger als Eintracht Frankfurt - Tabellenschlusslicht dieser Statistik.
Mainka ist besonders fleißig: Die Heidenheimer führten in der laufenden Spielzeit insgesamt 4.206 Zweikämpfe, von denen sie nur 48,7 % gewinnen konnten – nur zwei Teams waren in dieser Statistik noch weniger erfolgreich. Mit Patrick Mainka sticht ein Akteur mit seinen Zweikampfwerten allerdings heraus: Der Ex-Werderaner gewinnt knapp 60 % seiner direkten Duelle am Boden und über 65 % in der Luft. Nicht nur in den Zweikämpfen ist er besonders fleißig, er spulte von allen Heidenheimern bisher auch die meisten Kilometer ab und gehört mit 248,34 km zu den Top-10-Läufern der Liga.
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