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Stimmen
Weserstadion
Samstag, 15.08.2026 | 12:30
„Mit Blick auf die Liga müssen wir noch einen Schritt gehen“
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Der SV Werder hat bei der Saisoneröffnung das abschließende Testspiel gegen AJ Auxerre im Weserstadion mit 0:1 (0:0) verloren. Für die Grün-Weißen war es die Generalprobe, bevor am kommenden Wochenende gegen den Lüneburger Sport-Klub Hansa im DFB-Pokal der Pflichtspielstart ansteht. WERDER.DE fasst die Stimmen zum Spiel zusammen.
Cheftrainer Daniel Thioune: „Es gab sicherlich Phasen, wo wir die Widerstandsfähigkeiten hatten. Wir haben auch ein bisschen was auf die Füße bekommen, am Ende war es mehr Test- als Freundschaftsspiel. Es gab Phasen, wo wir dem Gegner zu viel Ballbesitz zugestanden haben. Das tat uns in der ersten Halbzeit nicht weh, gefährlich wurde es dann über die Umschaltmomente. Beim defensiven Umschalten hat uns die Gier und die Galligkeit gefehlt, mit der wir das hätten verhindern können. So ist es die verpatzte Generalprobe, in der es Licht, aber auch Schatten gab - zum Beispiel, dass wir kein Tor erzielt haben. Es hat heute auch der eine oder andere gefehlt. Mit Blick auf die Liga müssen wir noch einen Schritt gehen.“
Torhüter Alexander Schlager: „Am Ende des Tages bin ich schon sauer, dass wir verloren haben. Es war ein erkenntnisreiches Spiel, aus dem wir viel mit für die nächsten Trainingswochen nehmen können. Auf der anderen Seite ist es der Tag der Fans, der ihnen gehört. Bei einem Verein wie Werder ist es wichtig, Nähe und Verbindung zu schaffen. Deswegen freuen wir uns jetzt auf die Leute und alles, was noch kommt. So ein Spiel wie heute zu haben, ist ein Privileg.“
Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „Wir können heute mit der Generalprobe alle nicht zufrieden sein. Dennoch müssen wir das Ergebnis richtig einordnen. Wir haben auch heute wieder einige, zum Teil kurzfristige, Ausfälle gehabt. Der ein oder andere Spieler war positionsfremd unterwegs. Es war ein körperbetontes Match, wo wir uns gewehrt haben. Mir geht es aber eher um die spielerischen Ansätze. Ob Passqualität, Passschärfe oder Entscheidungsfindung im letzten Drittel, haben wir noch Luft nach oben. Wichtig wird sein, dass der eine oder andere Ausfall schnellstmöglich zurückkommt. Die Spieler, die raus waren, müssen wir jetzt in den Rhythmus und auf das Fitness-Level bekommen, um in der Bundesliga zu bestehen. Wir sind nicht an unser Leistungsmaximum gekommen, weshalb wir noch Arbeit vor uns haben."
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