Mehrere Menschen mit Trikots halten grün-weiße Schals hoch

Vorbericht

Die nächste Chance auf den Befreiungsschlag

Karim Coulibaly mit dem Ball am Fuß.

Der SV Werder Bremen braucht dringend wieder einen Sieg. Am Samstagnachmittag, 31.01.2026, um 15.30 Uhr (live bei Sky, in der DAZN-Konferenz und im Liveticker auf WERDER.DE) bietet sich im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach dafür die nächste Gelegenheit. Wer Horst Steffen dabei zur Verfügung steht, welche doppelte Premiere es im Hinspiel gab und was es mit dem Pfostenbruch am Bökelberg auf sich hat, erfahrt ihr im Vorbericht:

Das Personal: Niklas Stark (Hüftbeschwerden), Maximilian Wöber (muskuläre Probleme) sowie die Langzeitverletzten Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) und Victor Boniface (Knie-OP) stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Darüber hinaus muss Cheftrainer Horst Steffen gegen Gladbach auch auf Amos Pieper (Eingriff am Knie) verzichten. Kapitän Marco Friedl hingegen kehrt nach seiner abgesessenen Gelbsperre zurück.

Cheftrainer Horst Steffen zum Gegner:Es ist nicht ganz klar, ob sie Dreier- oder Viererkette spielen. Daher müssen wir uns auf mehrere Dinge einstellen. Ich sehe sie als stabile Bundesliga-Mannschaft, die zuletzt wenige Erfolgserlebnisse hatte. Daher wird es ein Spiel auf Augenhöhe.

Die letzten Duelle: Die letzte Partie im Bremer Weserstadion gewann die "Fohlenelf" vom Niederrhein. Am 26. Spieltag der vergangenen Saison steuerte Angreifer Alassane Plea beim 4:2 drei Treffer und einen Assist zum Gladbacher-Auswärtserfolg bei. Aus Werder-Sicht reichten ein direkt verwandelter Freistoß von Romano Schmid und ein Elfmetertor von André Silva nicht für etwas Zählbares. Das letzte Aufeinandertreffen im Borussia-Park, am 3. Spieltag der laufenden Saison, konnte der SVW durch Tore von Samuel Mbangula, Jens Stage, Romano Schmid und Justin Njinmah deutlich mit 4:0 gewinnen.

Samuel Mbangula setzt gegen Gladbach.
Samuel Mbangula glänzte im Hinspiel mit einem Tor und zwei Vorlagen (Foto: W.DE).

Doppelte Saison-Premiere: Eben jenes 4:0 in Gladbach war der erste Saisonsieg für Grün-Weiß. Sommerneuzugang Samuel Mbangula erzielte die Führung mit einem traumhaften Distanzschuss, der gleichzeitig auch seinen ersten Bundesligatreffer bedeutete. Die Treffer zum 2:0 und 3:0 von Jens Stage und Romano Schmid, bereitete der belgische U21-Nationalspieler vor und hatte somit entscheidenden Anteil am Auswärtserfolg.

Ein Stück Bundesliga-Geschichte: Eines der denkwürdigsten Aufeinandertreffen der beiden Teams reicht zurück in die Siebziger, genauer gesagt, auf den 3. April 1971: Es lief die 88. Spielminute am Bökelberg, als Gladbachs Mittelfeldspieler Herbert Laumen mit Werder-Keeper Günter Bernard zusammenstieß. Laumen landete im Tornetz, woraufhin der noch aus Holz bestehenden Torpfosten abbrach und das ganze Tor einstürzen ließ. Nach dem Pfostenbruch versuchten Spieler und Platzarbeiter verzweifelt, das Tor wieder aufzurichten, doch es half alles nichts. Es gab kein Ersatz-Tor, und das vorhandene konnte nicht stabilisiert werden. Schiedsrichter Gert Meuser, der erst sein viertes Bundesligaspiel pfiff, musste schließlich das Spiel in der 88. Minute abbrechen. Da Gladbach als Gastgeber kein Ersatz-Tor bereitgestellt hatte und damit für die Unbespielbarkeit des Platzes mitverantwortlich war, wurde das Spiel mit 2:0 für den SVW gewertet.

Die Partie verfolgen: Auf Sky und in der DAZN-Konferenz könnt ihr die Partie live verfolgen. In der BOLZEREI seht ihr das Spiel bei bester Versorgung mit Essen und Getränken live. Dazu halten wir euch mit dem Live-Ticker auf WERDER.DE und den Social-Media-Accounts auf dem Laufenden. Kurz nach Abpfiff des Duells gibt es das gesamte Spiel darüber hinaus im Re-Live bei WERDER.TV zu sehen.

Bundesliga

Weserstadion

Samstag, 31.01.2026 | 14:30

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