"Wir haben eine tolle Reaktion gezeigt" Das Neuste rund um die Bundesliga-Profis:
27.09.20 von Von Mirko Vopalensky
Niclas Füllkrug im WERDER STROM-Talk

Niclas Füllkrug möchte seine drei Tore nicht überbewerten (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 27.09.2020 / 13:04 Uhr
Von Mirko Vopalensky
"Wunderschön, es ist mega toll. Ich bin so glücklich, wie ich es noch nie in meinem Leben war", sagt Niclas Füllkrug am Morgen nach dem 3:1-Sieg beim FC Schalke 04 (zum Spielbericht). Und damit meint der Werder-Stürmer nicht seine drei Tore in Gelsenkirchen, sondern das Zusammenleben als junger Papa mit seiner kleinen Tochter und der Ehefrau. Doch klar, auch das dreifache Erfolgserlebnis in der VELTINS-Arena hat bei dem 27-Jährigen für Glücksgefühle gesorgt, wie er am Sonntagmorgen live auf dem offiziellen Facebook-Kanal der Grün-Weißen im WERDER STROM-Talk berichtete.
"Wir müssen die Saison nochmal neu starten", lautete der Tenor in der Mannschaft nach dem misslungenen Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC (1:4). Es sollte eine Reaktion her und diese folgte am Samstagabend: "Ich finde, wir haben eine tolle Reaktion gezeigt. Nicht wegen der drei Tore, sondern wegen der Art und Weise und der Zweikampfführung. Ich bin stolz auf die Mannschaft und freue mich extrem, dass wir das geschafft haben." Seine Treffsicherheit hat dazu maßgeblich beigetragen, doch zu hoch hängen möchte Werders Nummer 11 diese nicht, auch wenn es bereits der fünfte Dreierpack in seiner Laufbahn war: "Das ist immer schön. Aber ich bin niemand, der das krass überbewertet. Wir sind am 2. Spieltag, es geht weiter. Es heißt nicht, dass man weniger macht oder zufriedener ist. Man hat gestern gesehen: Wir brauchen elf Spieler auf dem Platz, die richtig Gas geben, richtig motiviert sind und die Mentalität auf den Platz bringen."
Denn für Niclas Füllkrug ist eines klar: "Wenn wir den Willen mit der Art und Weise kombinieren, wie wir Fußball spielen wollen, dann können wir eine gute Bundesligamannschaft sein." Den Spielball der Partie vom Samstagabend hat sich "Lücke" trotz aller Bescheidenheit dennoch gesichert: "Den Ball habe ich unterzeichnet und dann kommt er zu Hause in die Vitrine."
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