Ein Trikot für den Opa Das Neuste rund um die Bundesliga-Profis:

14.10.20 von Von Lennard Worobic

Marco Friedl über sein Länderspiel-Debüt

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Marco Friedl arbeitete hart für sein Länderspiel-Debüt (Foto: nordphoto).

Profis

Mittwoch, 14.10.2020 / 11:45 Uhr

Von Lennard Worobic

Seit seiner frühen Jugend arbeitete Werder-Verteidiger Marco Friedl auf die vergangene Woche hin. Am Mittwoch vor Wochenfrist lief der Österreicher zum ersten Mal für die A-Nationalmannschaft seines Heimatlandes auf (zur Extrameldung). Anlässlich seines Länderspiel-Debüts war Friedl im BOX2BOX-Format des FUMS Magazins live bei Instagram zu Gast. Im Interview sprach er darüber, was es ihm bedeutet, sich den Dress des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) überzustreifen – und was nun mit seinem Trikot passiert.

„Es war schon sehr emotional, darauf habe ich lange hingearbeitet“, berichtet Marco Friedl vom Testspiel gegen Griechenland. Das Ziel, einmal für die österreichische Nationalmannschaft zu spielen, habe er sich schon als kleiner Junge gesteckt. Seither unterstützen ihn seine Familie und Freunde aus der Heimat: „Sie wissen, wie wichtig mir das ist“, meint Friedl.

Eine besondere Beziehung habe er aber zu seinem Großvater. „Mit Opa habe ich früher viel trainiert. Als ich noch in Österreich gespielt habe, war ich viel mit ihm am Fußballplatz“, erinnert sich die Nummer 32 des SV Werder Bremen. Da seine Eltern bereits das Trikot von seinem Profidebüt Zuhause haben, steht für Marco Friedl fest, wer sein ÖFB-Trikot erhält: „Ich werde es dem Opa schenken, weil er einen großen Anteil daran hat, dass ich es soweit geschafft habe.“

Als er in der Jugend zwischen seiner Heimat in Österreich und dem Training in München 100 Kilometer hin und her pendeln musste, konnte Marco Friedl auf seine Familie zählen. „Es freut mich, dass meine Eltern und mein Opa mich seit Tag eins unterstützt haben. Das weiß ich zu schätzen - ich haben ihnen oft gesagt, wie dankbar ich dafür bin.“