"Er hat etwas, das uns helfen kann"

Das Debüttor von Skelly Alvero gegen Hoffenheim

Skelly Alvero ballt die Fäuste nach seinem Tor. Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann liegt am Boden.
Skelly Alvero sammelte beim Spiel in Hoffenheim Einsatzminuten (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 04.03.2024 / 15:00 Uhr

Von Fiona John

Zahlreiche Chancen hat der SV Werder bei der 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim liegen lassen. Bis in die Nachspielzeit schien das Tor der Gastgeber wie zugeschlossen, als Mitchell Weiser eine lange Seitenverlagerung im Strafraum entgegennahm und flach an die Fünferkante legte, wo Skelly Alvero lauerte und sehenswert per Hacke traf. Es war nicht nur sein erster Treffer für den SVW, sondern gleichzeitig auch seine Torpremiere in der Bundesliga. Eine besondere Botschaft sendete der Neuzugang mit seinem Jubel. 

Eine Hand hielt sich der 21-Jährige auf den Mund, mit der zweiten hielt er sich zwei Finger an die Schläfe. Ein Zeichen, das zuletzt die Spieler der Demokratischen Republik Kongo im Halbfinale des Afrika Cups gezeigt hatten. Das Ziel der besonderen Geste ist, auf die andauernden Kämpfe im Land aufmerksam machen. „Der Jubel war ein Zeichen, den Leuten zu zeigen, dass wir zusammenstehen“, berichtete Alvero, dessen Vater aus dem Kongo stammt, nach seinem Treffer.

Viel Lob, wenig Freude

EinTreffer, für den der Rechtsfuß allerhand Lob von seinen Teamkollegen erntete, die insbesondere die Moral der Mannschaft hervorhoben. „Wir haben schon oft Spiele von der Bank entschieden, das ist uns fast wieder gelungen“, fasste Marvin Ducksch zusammen. „Da hat man gesehen, dass die Jungs unbedingt wollten und dass wir jeden Einzelnen brauchen.“ Nach mehreren Kurzeinsätzen stand der 2,02-Meter-Mann erstmals 17 Minuten auf dem Rasen und hatte Zeit, sich zu beweisen. „Er hat etwas, was uns helfen kann, insbesondere durch seine Körperlichkeit“, merkte Torhüter Michael Zetterer an.

Eine Eigenschaft, die auch Ole Werner als positives Element für das Spiel der Grün-Weißen sieht: „Er war hinten raus in der Offensive vor allem in Sachen Körperlichkeit und Präsenz gefragt. Das hat er gut gemacht“, lobt Werders Cheftrainer, der insgesamt mit der Entwicklung des Leihspielers von Olympique Lyon zufrieden ist. „Generell macht er es ordentlich und versucht sich zu integrieren. Er bringt viele Dinge mit, die für unser Spiel passen.“ Dem pflichtete auch Angreifer Ducksch bei: „Er ist ein ruhiger Typ, der dabei ist, sich ins Team zu integrieren und die Abläufe schnell zu verstehen. Er bringt sich unter die Jungs und versucht uns zu helfen.“

Gerne hätte der Mittelfeldspieler sein Debüttor in einem anderen Rahmen geschossen. „Es ist schwer sich zu freuen, wenn man trifft und es 0:2 steht. Trotzdem war es ein gutes Gefühl“, so Alvero, der eben diese Empfindung mit in die nächsten Spiele nehmen möchte. „Ich hoffe, noch mehr Minuten zu bekommen. Da müssen wir es dann besser machen.“

 

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