Die sechs als Lieblingsposition

Ilia Gruev zu Gast im Werder Strom Talk

Ilia Gruev im Duell gegen Simakan.
Ilia Gruev leitete das Mittelfeld gegen Leipzig (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 18.05.2023 / 10:00 Uhr

Von Johannes Seiler

Am Mittwoch startete die Trainingswoche der Werder-Profis. Nach einer Einheit im wohninvest WESERSTADION war Ilia Gruev im Werder Strom Talk zu Gast und beantwortete die Fragen der Facebook-Zuschauer:innen. Unteranderem verriet er, wo er am liebsten seine Zeit in Bremen verbringt und was seine Lieblingsposition ist. Natürlich gab es auch einen sportlichen Ausblick auf das Spiel gegen den 1. FC Köln.

Nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig, war die Stimmung im Bus auf der Rückfahrt sehr still und leise, meint der Mittelfeldspieler. Denn nur zwischenzeitlich war der SVW dank Leo Bittencourt in der 78. Minute in Führung gegangen. Ilia Gruev findet das diese auch nicht unverdient war: „Wir standen gut, haben wenig zugelassen und dann ist es sehr ärgerlich, dass du so spät noch zwei Tore kassierst und das Spiel verlierst. Wir hätten mehr verdient gehabt, gerade gegen eine Champions League-Mannschaft.“ Ein paar Dinge habe man sich nach dem Spiel angeschaut, um die späten Gegentore in Zukunft zu vermeiden. Trotzdem sei das Spiel jetzt abgehakt: „Das ist so im Geschäft, du musst weitermachen, du hast keine andere Wahl.“

Ein Zuschauer fragt Gruev wie er denn seine Freizeit in Bremen verbringen würde. Gerade im Sommer, wenn die Sonne scheint, ist er gerne am Osterdeich oder im Viertel unterwegs. Auch verrät er, dass er in der Nähe des Viertels wohnt. Angesprochen auf die Frage, was er denn von den älteren Spielern lernen könnte, antwortet der 23-Jährige: „Einiges! Grade Erfahrung, wenn du noch jung bist, hast du davon noch nicht so viel. Außerdem ist es beeindruckend, wie manche Spieler die Mannschaft führen. Es geht um kleine Details auf dem Platz: Wie kannst du was besser machen und welche Situation kannst du cleverer lösen. Dennoch geht es am Ende um Qualität und nicht um Erfahrung.“

Die "Sechs" fordert viel Disziplin

Seine Lieblingsposition ist die „Sechs“, erzählt er. Auf dieser durfte er sich auch am Wochenende gegen Leipzig zeigen, nachdem Christian Groß mit Knieprobleme ausfiel. Auch wenn die Herausforderungen und die Verantwortung auf der „Sechser“ Position im Vergleich zur „Acht“ nochmal größer sei. „Auf der Acht hast du mehr Möglichkeiten. Du kannst mal einen Lauf in die Tiefe machen, mehr nach vorne gehen und allgemein bist du ein bisschen freier. Auf der Sechs musst du schon sehr diszipliniert spielen, du bist das Bindeglied zwischen Abwehr und Mittelfeld und musst deine Position halten. Du bist eher defensiv beschäftigt.“ Ob Gruev auch Samstag gegen Köln wieder die Strippen im Mittelfeld ziehen darf, wird am Ende Cheftrainer Ole Werner entscheiden. Auf jeden Fall will die Mannschaft den Fans zum Abschluss einen Heimsieg schenken. „Wenn wir konzentriert und fokussiert sind, haben wir gute Chancen das Spiel zu gewinnen.“

 

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