"Müssen wachsam sein" Zum Spiel Zu den nächsten Spielen Das Neuste rund um die Bundesliga-Profis:
06.12.20 von Von Marcel Kuhnt und Christoph Pieper
Die Stimmen zum Stuttgart-Spiel

Cheftrainer Florian Kohfeldt mahnt zur Vorsicht (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 06.12.2020 / 18:42 Uhr
Von Marcel Kuhnt und Christoph Pieper
Wie am vergangenen Wochenende in Wolfsburg, überwog nach der 1:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart (zum Spielbericht) am Nikolaussonntag eines: Das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre. Gegen den Aufsteiger war der SVW in den meisten relevanten Spieldaten vorne, nur eben bei den Treffern nicht. „Die Gegentreffer schenken wir zwei Mal her“, sagte Florian Kohfeldt nach dem Spiel und mahnte zudem zur Vorsicht: „Momentan befinden wir uns in einer gefährlichen Saisonphase. Wir hatten Spiele, in denen wir gepunktet haben. Nun haben wir zweimal verloren, was beides Mal unnötig war. Deshalb müssen wir wach sein.“

Sichtlich enttäuscht: Theodor Gebre Selassie (Foto: nordphoto).
Florian Kohfeldt: „Am Ende müssen wir uns ärgern, dass wir nichts mitgenommen haben. Wir waren in vielen relevanten Daten überlegen. Wir hatten mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse und haben mehr Zweikämpfe gewonnen. Nach fünf Minuten hatten wir zudem die größte Chance der Partie. Die Gegentreffer schenken wir zwei Mal her, da es keine echten Chancen waren. Das darf uns nicht passieren. Vorne sind wir leider nicht so zwingend gewesen, dass man die Treffer definitiv macht.“
Frank Baumann: „Wir sind gut ins Spiel gekommen. Zu Beginn hatten wir eine sehr gute Möglichkeit durch Yuya Osako, die er nutzen kann. Es war insgesamt ein relativ ausgeglichenes Spiel. Leider waren wir in den entscheidenden Situationen nicht klar genug und haben viele Entscheidungsfehler geboten.“
Davie Selke: „Durch das 0:2 war leider die Luft komplett raus. Ich fand, dass wir dran waren und es nur eine Frage der Zeit war, bis der Ball auch mal reinfällt. Deswegen ist es extrem ärgerlich.“
Theodor Gebre Selassie: „Wir haben Stuttgart zwei Treffer geschenkt. Das hat heute den Unterschied gemacht. Sie haben auf unsere Fehler gewartet und wir haben sie gemacht.“
Tahith Chong: „Die Details entscheiden die Spiele, das sieht man auch, wenn man sich die letzten Partien anschaut. Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit als Team alles versucht, um diese Partie zu drehen. Das Ergebnis ärgert mich unheimlich.“
Florian Kohfeldt: „Momentan befinden wir uns in einer gefährlichen Saisonphase. Wir hatten Spiele, in denen wir gepunktet haben. Nun haben wir zweimal verloren, was beide Male unnötig war. Deshalb müssen wir wach sein. Niemand darf sich in die Tasche lügen. Man rutscht schneller als man denkt unten rein, daher müssen wir da voll gegenangehen. Die nächsten Gegner spielen für mich keine Rolle. Gegen jeden kannst du Punkte holen, gerade in der jetzigen Phase.“
Frank Baumann: „Wir nehmen den Spielplan an, wie er ist. In München haben wir gezeigt, dass wir mit den Top-Teams mithalten können. Doch wir dürfen nicht auf den Gegner gucken, sondern müssen uns auf unsere Leistung konzentrieren. Daher werden wir die Fehler klar ansprechen, die wir zuletzt gemacht haben. Letztlich wussten wir, dass es dieses Jahr schwer werden kann, mit Phasen in denen wir nicht punkten.“
Theodor Gebre Selassie: „Wir haben von Anfang an gewusst, dass es eine schwere Saison wird. Wir haben eine Phase gehabt, in der wir gepunktet haben, nun haben wir zwei Spiele ohne Zähler hinter uns. Doch wir müssen weitermachen und auch gegen stärkere Gegner wie Leipzig und Dortmund Punkte holen.“
Tahith Chong: „Für uns ist entscheidend, dass wir ruhig bleiben, an uns arbeiten und in den Spielen alles geben.“
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