Nur die Konsequenz fehlt

Die Stimmen nach dem Leverkusen-Spiel
Kevin Möhwald kehrte gegen Bayer Leverkusen in den Werder-Kader zurück (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 09.01.2021 / 18:46 Uhr

Von Lennard Worobic

Nach einer unspektakulären ersten Hälfte, kam das Duell bei Bayer Leverkusen ins Rollen (zum Spielbericht). Obwohl der Gegentreffer zum 1:1-Unentschieden letztendlich unglücklich fällt, zeigte der SV Werder die angekündigte Reaktion nach dem verpatzten Jahresauftakt. „Jeder hat für den anderen den Meter gemacht, den wir letzte Woche nicht gemacht haben“, brachte es Kevin Möhwald nach dem Spiel auf den Punkt.

WERDER.DE fasst die Stimmen nach dem Unentschieden gegen die "Werkself" zusammen. 

Zum Spielverlauf

Florian Kohfeldt freute sich über die Leistungssteigerung seines Teams (Foto: nordphoto).

Florian Kohfeldt: „Es ist ein hochverdienter Punkt, wir hatten die besseren Möglichkeiten und Jiri Pavlenka musste nicht viele Bälle festhalten. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, bis auf die Szene, in der wir uns verschätzen. Das wird dann bestraft von so einer Top-Mannschaft. Vom Spielverlauf her waren wir aus meiner Sicht sogar näher dran am Sieg. Ich gehe mit einem zufriedenen Gefühl hier raus, was die Leistung über ganz weite Strecken angeht. Wir hätten einfach die Konter und das Positionsspiel noch klarer ausspielen müssen. Es hört sich komisch an, nachdem wir letzte Woche so schlecht gespielt haben. Aber wir hätten hier auch gewinnen können, das ärgert ein bisschen. Jetzt kommen die nächsten Spiele und da müssen wir genauso scharf sein.“

Kevin Möhwald: „Unser taktischer Plan – auch wenn es nicht immer schön aussah – ist komplett aufgegangen. Wir haben sehr wenig zugelassen. Das Einzige, was wir uns zuschreiben lassen müssen ist, unsere Kontersituationen nicht gut ausgespielt zu haben. Aber wir wussten, dass Leverkusen eine sehr spielstarke Mannschaft ist und wir kompakt stehen müssen – das haben wir geschafft. Den Punkt nehmen wir mit – auch wenn wir gerne gewonnen hätten. Aber ich glaube, in Leverkusen einen Punkt mitzunehmen, ist in Ordnung. “

Ömer Toprak: „Es war heute eine sehr disziplinierte Mannschaftsleistung. Wir können zufrieden mit dem Spiel heute sein – vor allem wenn man sieht, wie wir letzte Woche gespielt haben. Wir haben von der ersten Minute an den starken Leverkusenern wenig Chancen gegeben. Wir gehen dann in Führung – klar will man immer drei Punkte holen, aber Leverkusen ist eine gute Mannschaft. Ich freue mich, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben und den Punkt mitgenommen haben.“

Zu Topraks Tor gegen seinen Ex-Klub:

Traf gegen die alten Kollegen: Ömer Toprak (Foto: nordphoto).

Florian Kohfeldt: „Wir haben in der Halbzeit gesagt, dass so etwas in beide Richtungen das Spiel entscheiden kann. Bei eigenen Standards haben wir auch gute Möglichkeiten gesehen. Es war nicht eingeplant, aber wir haben gehofft, dass wir bei einem eigenen Standard auch gefährlich sein können.“

Ömer Toprak: „Es war mein erstes Tor gegen einen Ex-Verein und es fühlt sich sehr schön für mich an, da ich lange verletzt war. Ich weiß aber auch, was ich den Leuten hier zu verdanken habe. Dementsprechend verhalten war mein Jubel. Ich habe Ludde gesagt, er soll den kurzen Pfosten scharf anspielen. Standardsituationen bieten immer die Chance, in Führung zu gehen. Sie sind sehr schwierig zu verteidigen.“

Zum Gegentor

Florian Kohfeldt: „Es ist ärgerlich, weil Alario im Rücken weggeht. Die Situation ist unglücklich, aber es ist ein Tor. Nach der dritten Zeitlupe haben wir gesehen, dass es kein Handspiel und damit ein reguläres Tor ist. Daher dürfen wir uns nicht beschweren.“

Kevin Möhwald: „Das Gegentor war unglücklich. Es ist nicht schön, so lange im Ungewissen zu sein. Entweder es ist Hand oder nicht Hand, deswegen hofft man, dass es ein bisschen schneller geht. Aber ich denke, sie haben richtig entschieden. Wir hätten es vorher besser verteidigen müssen, dann passiert so eine Situation gar nicht.“

Ömer Toprak: „Im Spiel wirkte es für uns alle so, dass es Handspiel von Alario war. Wenn man sich die Bilder anschaut, sieht es von der einen Seite aus wie Hand und von der anderen nicht. Es ist einfach unglücklich, dass wir den Ball mehrmals abfälschen und er dann reingeht. Ich glaube, Leverkusen hatte sonst nicht viele Torchancen. Das müssen wir für uns als Mannschaft herausheben. Wir wissen, dass wir jeden Punkt brauchen, daher fahren wir mit gemischten Gefühlen nach Hause.“

 

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