"Eine typische erste Pokalrunde" Zum Spielverlauf: Zum Pflichtspielstart: Das Neuste rund um die Bundesliga-Profis:
12.09.20 von Von Mirko Vopalensky
Die Stimmen zum Jena-Spiel

Maximilian Eggestein und der SVW mussten sich in Jena zwar strecken, zogen jedoch verdient in die 2. Pokalrunde ein (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 12.09.2020 / 23:48 Uhr
Von Mirko Vopalensky
Es war kein einfacher Gang beim Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena. Doch am Ende zieht der SV Werder Bremen durch den 2:0-Auswärtssieg im Ernst-Abbe-Sportfeld in die 2. Runde des DFB-Pokals ein (zum Spielbericht). "Am Ende ein doch souveräner und verdienter Sieg in der zweiten Halbzeit. Aber mit der ersten Halbzeit bin ich nicht zufrieden", sagte Cheftrainer Florian Kohfeldt nach dem Spiel.
Alle Stimmen zum Spiel fasst WERDER.DE wie gewohnt zusammen.

Tahith Chong traf zum späten 2:0 (Foto: nordphoto).
Florian Kohfeldt: "Wir waren mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden, weil wir zu langsam waren. Das haben wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht. Da müssen wir natürlich auch über die Torchancenverwertung reden, die muss klarer sein. Man muss sagen, dass Jena uns einen absoluten Kampf geboten hat. Wir hatten zu keiner Zeit das Gefühl, dass wir locker lassen können. Wir sind in der ersten Halbzeit vielleicht zu schnell nervös geworden, weil wir schnell führen wollten. Wir haben in Summe kein gutes Spiel gemacht. Am Ende haben wir es hochverdient zu Ende gebracht, aber klar ist, dass wir uns einen souveräneren Auftritt gewünscht hätten."
Maximilian Eggestein: "In der ersten Halbzeit haben wir teilweise zu langsam gespielt. Wir waren ein bisschen konteranfällig. Wir hatten schon im ersten Durchgang die eine oder andere Chance, doch im zweiten Durchgang haben wir es dann seriös gespielt und verdient gewonnen, wie ich denke."
Florian Kohfeldt: "Nach einer ergebenistechnisch guten Vorbereitung haben wir heute wieder zu Null gespielt. Man hat gemerkt, es geht um etwas. Das hat mit den Spielern etwas gemacht. Wir sehen, dass es kein Automatismus ist, dass wir auf einmal wieder besser Fußball spielen. Wir müssen uns das in jedem Spiel erarbeiten.
Maximilian Eggestein: "Wir sind auf einen eingespielten Gegner getroffen, Jena hat schon fünf Pflichtspiele gespielt. Dazu haben wir das erste Mal wieder vor einer Kulisse gespielt, was sehr schön war und Spaß gemacht hat. Es war eine typische erste Pokalrunde. Für uns zählt, dass wir weiter sind. Das ist wichtig."
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