Den Abstand vergrößern Das Neuste rund um die Bundesliga-Profis:
16.12.20 von Von Lennard Worobic
Maximilian Eggestein im WERDER STROM Talk

Maxi Eggestein zeigte gegen Dortmund eine starke Laufleistung, konnte die Niederlage aber nicht abwenden (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 16.12.2020 / 13:53 Uhr
Von Lennard Worobic
Eine kurze Nacht liegt hinter Maximilian Eggestein, der die Heimniederlage gegen Borussia Dortmund (zum Spielbericht) heute Mittag im WERDER STROM Talk einordnete. „Das Spiel hätten wir nicht unbedingt verlieren müssen, auch wenn Dortmund überlegen war“, so Eggestein. Die Art und Weise, wie sich der SV Werder beide Gegentore fing, sei zudem ärgerlich. Einen positiven Aspekt konnte der 24-Jährige dem Spiel dennoch abgewinnen: Er und Mannschaftskollege Kevin Möhwald ergänzten sich gut im Mittelfeld, woraus sich Perspektiven für das Werder-Spiel in den nächsten Partien ergeben.
Dass Kevin Möhwald derzeit an seinem Offensivdrang feilt (zwei Tore in den letzten drei Einsätzen) gefällt auch Maxi Eggestein: „Er hat gestern ein gutes Spiel gemacht und sich mit dem Tor belohnt.“ Möhwalds Spielstil ermögliche es ihm, tiefe Läufe zu machen und das Feld zu beackern, was Eggestein gegen den BVB auch zu Genüge tat (zur Extrameldung). „Ich glaube, es ist gut, dass wir mit Kevin jetzt noch einen Spieler mehr im Mittelfeld haben“, sagt er über seinen Positionsnachbarn, der nach seinem Comeback bisher ein belebender Faktor im Werder-Spiel ist.
Nichtsdestotrotz tun sich die Grün-Weißen aktuell schwer, Punkte zu sammeln. Nachdem die Bundesliga-Spiele gegen die Champions League-Teilnehmer aus Leipzig und Dortmund verloren gingen, richtet sich der Blick nun auf das wichtige Auswärtsspiel am Samstag beim 1. FSV Mainz 05. „Wir können, wenn wir gewinnen, neun Punkte vor Mainz kommen und den Abstand nach unten vergrößern – das sollte Anreiz genug sein.“, unterstreicht Maxi Eggestein. Mit drei Punkten könnte der SV Werder aber nicht nur der Abstand auf die unteren Tabellenplätze ausbauen, sondern auch für ruhigere Feiertage sorgen, so Eggestein weiter: „Dann lässt sich Weihnachten sicherlich ein bisschen besser feiern.“
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