Keine Nerven gezeigt Das Neuste rund um die Bundesliga-Profis:
08.11.20 von Von Lennard Worobic
Leonardo Bittencourt über seinen Elfmeter

Leonardo Bittencourt bewies gegen Köln seine Qualitäten vom Punkt (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 08.11.2020 / 12:03 Uhr
Von Lennard Worobic
Es war die 81. Minute im Spiel gegen den 1.FC Köln, als eine Flanke vom zuvor eingewechselten Tahith Chong an der Hand von Kölns Verteidiger Bornauw landete (zum Spielbericht). Schiedsrichter Florian Badstübner zögerte nicht lange und zeigte auf den Punkt. Da Niclas Füllkrug nach wie vor verletzt fehlt, schnappte sich Leonardo Bittencourt entschlossen den Ball und verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich. Was wohl niemand in dieser Situation vermutet hätte: Es war der erste Elfmeter in seiner Profifußballerkarriere.
„Ich wirkte ziemlich entspannt – zu entspannt. Das hat mir auch kurz ein bisschen Angst gemacht“, zeigte sich Bittencourt nach dem Schlusspfiff sichtlich überrascht bezüglich seiner Gelassenheit. Die Tatsache, dass aktuell keine Zuschauer im Stadion sind, habe den Druck aus der Situation genommen. So konnte sich der 26-Jährige die Zeit nehmen, vorm Abschluss den Torwart auszuschauen. „Ich habe gewartet, was Ron macht, und schob ihn dann in die andere Ecke“, berichtet Leonardo Bittencourt. Seine Elfmeterquote steht damit aktuell bei 100%, weswegen er scherzend vorschlägt: „Dann belassen wir es doch dabei.“ In Zukunft dürfte der SV Werder allerdings noch das ein oder andere Mal auf Bittencourts Qualitäten vom Punkt angewiesen sein.
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