Wochenende der Vorentscheidungen
27.11.12

Der TTC Fulda-Maberzell bringt mit Wang Xi einen der besten Abwehrspieler mit
Tischtennis
Dienstag, 27.11.2012 / 15:48 Uhr
Die Premiere in der Champions League hätte bisher eigentlich kaum besser laufen können. In einer starken Gruppe haben die Werderaner nach einem klaren Auftaktsieg gegen AS Pontoise Cergy überraschend auch den letztjährigen Finalisten UMMC aus Jekaterinburg in deren eigenen Halle mit 3:1 bezwingen können. Doch die deutliche Rückspielniederlage im französischen Cergy hat die Entscheidung um den Einzug in das Achtelfinale der Champions League weiter vertagt. Werder möchte nun mit einem Sieg zu Hause gegen den UMMC alle Zweifel ausräumen, am liebsten sogar als Gruppenerster. „Wir wollen eine möglichst gute Ausgangslage für das Viertelfinale schaffen, Gruppensieg sehr wichtig. Zunächst müssen wir natürlich erst einmal den Sprung in die K.O.-Runde unter allen Umständen schaffen, damit sich die gezeigten Leistungen auch gelohnt haben", gibt Team-Manager Sascha Greber die Richtung vor.
Zwei Spitzenspiele in der eigenen Halle - Werders Tischtennis-Herren können am kommenden Wochenende entscheidend an einem gelungenen Saisonverlauf arbeiten. Die hochklassig besetzten Gegner werden es dem grün-weißen Quartett jedoch bestimmt nicht leicht machen.
Es muss jedoch wohl wieder eine Glanzleistung her, damit die leicht favorisierten Russen auch im Rückspiel bezwungen werden können. Das Hauptaugenmerk der Zuschauer dürfte bei Michael Maze liegen, der dänischen Ausnahmespieler ist wohl eins der bekanntesten Gesichter im internationalen Tischtennis. Bereits im Alter von 16 Jahren wurde Maze von Borussia Düsseldorf verpflichtet, in den darauffolgenden acht Jahre erspielte der heute 31-jährige mit seinem Team diverse Titel und Trophäen. Der Däne ist jedoch bei weitem nicht die einzige Gefahr für die Werderaner. Spitzenspieler des UMMC ist der Chinese Yingchao Hou, der bereits im Hinspiel für den einzigen Punktgewinn gesorgt hat. Auch der aus Frickenhausen bekannte Tan Rui Wu oder Yaroslav Smudenko stellen Werders Tischtennis-Quartett vor schwierige Aufgaben. Die russische Delegation reist mit insgesamt 19 Personen nach Bremen, auch ein Zeichen wie ernst der UMMC die Aufgabe nimmt. „Jekaterinburg möchte den Finaleinzug aus dem letzten Jahr natürlich wiederholen. Deshalb werden siehochmotiviert am Freitag gegen uns antreten", so Greber.
Nur zwei Tage später möchte Werder in der Bundesliga weiter Argumente für eine Play Off-Qualifikation sammeln. Nach dem glatten 3:0-Erfolg in Plüderhausen kommt nun ein direkter Konkurrent für diese Plätze, denn auch der TTC Fulda-Maberzell hat große Ambitionen auf einen Endrunden-Platz. Wie schon am Freitag steht mit Wang Xi ein Chinese an der Spitze dieses Teams, der Abwehrkünstler bringt mit seinen stark unterschnittenen Bällen seine Gegner regelmäßig zur Verzweiflung. Ob es auch gegen Werder so sein wird, können alle Werder-Fans live verfolgen, Werders Trainer Cristian Tamas hofft auf die gewohnte Unterstützung der Zuschauer. „In diesen beiden Spielen möchten wir unseren Aufwärtstrend weiter bestätigen. Mit der Unterstützung der Fans im Rücken bin ich mir sicher, dass wir ein erfolgreiches Wochenende erleben könnten."
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