Neue Werder-Wandgemälde mit "Holländer" Ronaldinho
20.09.06

Manfred Müller (Geschäftsführer), Hubertus Hess-Grunewald (Vize-Präsident), Klaus-Dieter Fischer (Präsident und Geschäftsführer), Jub Mönster, Klaus Allofs und Jürgen L. Born (beide Geschäftsführung) vor dem neuen Wandbild an der Werder-Halle. (v.r.nl.)
Profis
Mittwoch, 20.09.2006 / 17:56 Uhr
Mit einer feierlichen Ansprache und einigen Anekdoten aus den letzten arbeitsreichen Wochen hat der Bremer Künstler Jub Mönster am Mittwochmittag seine neuen Wandgemälde an der Werder-Halle an der Hemelinger Straße der Öffentlichkeit übergeben. Die neuen Bilder vervollständigen die bereits existierenden Arbeiten, die in verschiedenen Bild-Collagen die Geschichte von Werder Bremen darstellen. Der neue Teil widmet sich der Ära Schaaf mit dem Double-Gewinn 2004 und den anschließenden Champions-League-Teilnahmen der Grün-Weißen. Der Präsident des SV "Werder" von 1899, Klaus-Dieter Fischer, der symbolisch die Werke in Empfang nahm, freute sich über die Fertigstellung: "Es ist wieder ein Beispiel, dass Kunst und Fußball eng miteinander verbunden sind und dass Werder die Kunst fördert."
Maler Jub Mönster dankte dem Präsidium des Vereins, das die Werke in Auftrag gegeben hatte, für das Vertrauen und gab einen kurzen Einblick in die wichtigsten Merkmale seiner Bilder. Am Ende erzählte er folgende Anekdote, die sich so zugetragen hatte, als das Wandbild neben dem Halleneingang nahezu fertig gestellt war. "Als Symbol für die internationalen Auftritte von Werder Bremen, malte ich Ronaldinho in eine Ecke des Bildes. Als ich fertig war und das Bild aus der Distanz prüfte, ob man den Spieler auch erkennen könne, kam eine ältere Fußgängerin vorbei blieb neben mir stehen und schaute sich ebenfalls um. Erleichtert sagte sie: 'Ich habe mir schon die ganz Zeit gedacht, dass da noch einer fehlt. Schön, dass sie den Owomoyela noch mit dazu gezeichnet haben.' Als ich ihr sagte, dass es aber Ronaldinho sein soll, antwortete sie erschrocken: 'Stimmt, da hätte ich doch fast den Owomoyela mit diesem Holländer verwechselt.'"
Mit einem Schmunzeln blieben die anwesenden Mitglieder der Werder-Geschäftsführung, des Werder-Präsidiums sowie des Ältestenrates noch eine Weile stehen und gingen vor dem mehrere Meter breiten Wandgemälde auf Entdeckungsreise.
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