Werder Bremen verpflichtet Tim Wiese
23.01.05
Profis
Sonntag, 23.01.2005 / 15:48 Uhr
Werder Bremen wird zu der kommenden Bundesligasaison 2005/2006 Torhüter Tim Wiese verpflichten. Dies gab Geschäftsführer Klaus Allofs am Sonntagvormittag bekannt. Der 23-Jährige, der den 1. FC Kaiserslautern am Saisonende ablösefrei verlassen kann, schloss einen Vertrag mit den Hanseaten bis zum 30.06.2008 ab. "Mein Ziel war es immer mit einem Klub oben in der Liga mitzuspielen, mit Werder habe ich den optimalen Verein gefunden. Bremen hat eine sehr starke Mannschaft. Ich bin stolz in so ein Team zu kommen", freut sich Tim Wiese.
Sportdirektor Klaus Allofs zeigt sich über den positiven Ausgang der Vertragsverhandlungen zufrieden: "Tim Wiese erfüllt unsere Anforderungen an einen Torhüter perfekt. Es sollte ein deutscher Schlussmann sein. Er ist noch jung, verfügt aber dennoch schon über genügend Erfahrung. Er gehört auf seiner Position zu den Topleuten in der Bundesliga."
Durch die Verpflichtung kommt es in der kommenden Spielzeit zum Konkurrenzkampf zwischen Tim Wiese und dem 36-jährigen Andreas Reinke. Klaus Allofs dazu: "Wir sind mit Andi Reinke absolut zufrieden, müssen aber auch an die nächsten Jahre denken. Auch auf der Torhüterposition muss zum Wohle der Mannschaft eine starke Konkurrenz herrschen."
Tim Wiese wechselte 1991 vom DJK Dürscheid zu Bayer Leverkusen, wo er alle Jugendmannschaften durchlief. Seine ersten Erfahrungen im Profi-Fußball sammelte der 1,93 m große Torwart ab 1997 in 23 Regionalligapartien für Fortuna Köln und wechselte 2002 zum 1. FC Kaiserlautern, wo ihm der entscheidende Durchbruch gelang. Für die Pfälzer absolvierte Wiese bisher 65 Bundesligaspiele und 15 Partien in der Regionalliga, ehe ihn ein Kreuzbandriss im Herbst 2004 zu einer Pause zwang. Der Torhüter, der zuletzt auch zum Kandidatenkreis der Nationalmannschaft zählte, arbeitet derzeit hart an seinem Comeback. "Ich habe noch fünf Wochen Reha zu absolvieren. Alles läuft nach Plan. Dann stehe ich endlich wieder auf dem Platz, ich kann es kaum erwarten", erklärt der ehemalige U 21-Nationaltorwart.
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