"Alle sind bereit und haben Bock!"
DANIEL THIOUNE AUF DER PRESSEKONFERENZ VOR DEM HEIMSPIEL GEGEN RB LEIPZIG
03.09.26 von Noah Kerndt | 4 Min
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Das erste Heimspiel steht vor der Tür! Und das zur besten Fußballzeit: Am Samstag, 05.09.2026, um 15.30 Uhr (live im Einzelspiel auf Sky, in der DAZN-Konferenz und im Live-Ticker auf WERDER.DE), empfängt der SV Werder RB Leipzig im Weserstadion. Im Vorfeld der Partie sprach Cheftrainer Daniel Thioune auf der Pressekonferenz mit den Journalist*innen unter anderem über...
...den Gegner aus Leipzig: „Die Leipziger sind sehr gut in die Saison gestartet, hatten einen xG-Wert von über vier und mehr als 20 Torabschlüsse. Wir spielen gegen einen Champions-League-Teilnehmer, da wird unsere eigene Ballqualität und unser Passspiel die Basis sein. Wir müssen die Intensität hochhalten und physisch auf Augenhöhe agieren.“
...die Transferphase: „Der Kader ist zufriedenstellend und ausgewogen zusammengestellt. Wir sollten in der Lage sein, unser primäres Ziel – die 40-Punkte-Marke – so schnell wie möglich zu knacken. Natürlich ist aufgrund der Ausfallzeiten einiger Spieler nicht alles optimal, aber der Kader birgt die Chance, etwas zu entwickeln.“
...späte Neuzugänge: „Dass der Kader zu so einem späten Zeitpunkt steht, ist nicht ganz optimal. Wir haben am Ende noch gute Transfers von jungen, ambitionierten Spielern getätigt. Mit Youri Regeer, Moussa Ndiaye und Arthur sind Spieler gekommen, die keine lange Anlaufzeit brauchen und durch die ich neue Möglichkeiten habe. Sie spielen auch in den Überlegungen für Samstag eine Rolle.“
...Youri Regeer und Moussa Ndiaye: „Mit Youri haben wir einen Spieler dazubekommen, der von einem der Top-Klubs aus den Niederlanden kommt. Bei ihm hängt es davon ab, was wir am Samstag für einen Bedarf im Mittelfeld haben. Dariusz Stalmach hatte eine ordentliche Einwechslung in Freiburg, wir haben aber auch gesehen, dass wir Senne Lynen vom Platz nehmen mussten. Mit Moussa Ndiaye haben wir noch einen Qualitätsspieler mit Potenzial geholt, der vielleicht im ersten Moment als Herausforderer für Olivier Deman kommt.“
...Arthur: „Ich sehe ihn als klaren Rechtsverteidiger, der gerne in einer Viererkette spielt. Er ist ein sehr dynamischer und schneller Spieler, der seine Vorzüge im Offensivspiel hat. Mick Schmetgens hat es gut gemacht, aber die Chance ist groß, dass Arthur am Samstag direkt starten könnte. Er hat dafür gebrannt, bei uns spielen zu können.“
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...die Verletzung von Jens Stage: „Natürlich haben wir vor der OP gesprochen. Ich habe eine Bindung zu meinen Spielern, insbesondere zu Jens. Das Erste, was ich nach der OP bekommen habe, war ein Foto, auf dem der Daumen nach oben ging. Damit ist der erste Tag auf dem Weg zur Rückkehr angestoßen. Wir freuen uns riesig, wenn Jens wieder ein Teil der Werder-Familie ist. Es ist wichtig, dass er trotzdem nah an der Mannschaft ist, denn er kann uns auch außerhalb des Platzes helfen.“
...neue Konstellationen im Mittelfeld: „In Freiburg lag die Lösung mit Chuki auf der Hand. Ich finde, dass der Junge es gut gemacht hat. Mit Youri habe ich jetzt noch eine neue Option dazubekommen, dementsprechend sind im Zentrum eine gewisse Dynamik und verschiedene Konstellationen möglich.“
...Kritik: „Ich merke auch, wie kritisch gerade alles auf uns schaut. Niemand war glücklich mit dem Spiel in Freiburg, aber alle waren fehlertolerant und wir haben eine sehr intensive Aufarbeitung vorgenommen. Ich spüre die Bereitschaft der Mannschaft in jedem Training. Geben Sie uns die Chance, es allen zu zeigen! Alle sind bereit und haben Bock!“
...die Stimmung innerhalb der Mannschaft: „Ein gewisses Maß an Unzufriedenheit ist gegeben, da die Jungs auch gerne Fußballspiele gewinnen. Die Mannschaft will und sie adaptiert. Aktuell ist auch ein bisschen Reibung da, worüber ich mich als Trainer freue, denn Harmonie kann auch nicht einkehren, wenn man am ersten Spieltag mit 1:4 verliert.“
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