"Lässt das Ergebnis so hart klingen"

18.08.23 von Von Moritz Studer

Die Stimmen zum Heimspiel gegen die Bayern

Marco Friedl auf dem Weg in die Kabine.

Die Leistung war lange sehr gut, die Enttäuschung am Ende dennoch sehr groß (Foto: W.DE).

Profis

Freitag, 18.08.2023 / 23:19 Uhr

Von Moritz Studer

Der SV Werder war lange gut im Spiel, um den FC Bayern München zum Bundesliga-Auftakt zu ärgern. Letztlich fiel die 0:4-Niederlage gegen den deutschen Meister zu hoch aus, weswegen die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff groß war. WERDER.DE war in der Mixed Zone auf Stimmenfang, um die zurückliegenden 90 Minuten einzuordnen.

Cheftrainer Ole Werner: „In der ersten Halbzeit haben wir nicht so mutig gespielt, wie wir es können – das war vielleicht auch dem frühen Gegentor geschuldet. Im zweiten Durchgang waren wir lange sehr gut im Spiel, müssen unsere gute Phase aber auch nutzen. Am Ende fällt das Ergebnis deutlich aus, weil wir alles nach vorne werfen.“

Leiter Profifußball Clemens Fritz: „Gegen die Bayern willst du einen frühen Rückstand vermeiden. Ich finde schon, dass wir uns dann reingebissen und reingekämpft haben. Nach der Halbzeit war das Gefühl schon da, dass was drin ist. Wir haben mutig gespielt, die Räume genutzt, hätten dann aber das Quäntchen Glück gebraucht, um das Tor zu erzielen. Nach hinten raus ist es ein bisschen zu hoch ausgefallen.“

Marco Friedl: „Wir starten denkbar schlecht ins Spiel, machen es danach aber ordentlich. Wir kommen aus der Halbzeit raus und sind die bessere Mannschaft. Wenn wir gegen die Bayern etwas holen wollen, müssen wir dann unsere Chancen nutzten. Am Ende kriegen wir dann noch zwei dumme Gegentore, die das Ergebnis wieder so hart klingen lassen.“

Niclas Füllkrug: „Wir waren in dem Sinne diszipliniert, dass wir alles reingeworfen haben. In ersten Halbzeit haben wir aber nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten immer wieder hohe Pressingphasen finden, sind aber nicht gut nachgerückt. Bis zum 0:2 war es okay, top wäre es gewesen, wenn wir die eine oder andere Situation genutzt hätten. Wir hatten die Räume und den Platz.“

Milos #Veljkovic zum Spiel:

"Die Performance bis zur 70. Minute hat uns Mut gemacht. Danach waren wir immer einen Schritt zu spät und die Basics haben nicht mehr gestimmt. Das bestraft ein Gegner mit der Qualität."#Werder | #SVWFCBpic.twitter.com/oVTD0cHq6F

— SV Werder Bremen (@werderbremen) August 18, 2023

Milos Veljkovic: „Die Performance bis zur 70. Minute hat uns Mut gemacht. Danach waren wir immer einen Schritt zu spät und die Basics haben nicht mehr gestimmt. Das bestraft ein Gegner mit der Qualität. Wir müssen uns jetzt gut erholen und mit Selbstvertrauen ins nächste Spiel gehen.“

Marvin Ducksch: „Wir wussten, was auf uns zukommt und sind mit vollem Mut in das Spiel gegangen. Wir haben es aber leider nicht geschafft, unser Spiel auf den Platz zu bringen. Wir wussten, dass wir verteidigen müssen und haben uns immer wieder reingeschmissen. Am Ende ist das Spiel mit zwei Toren zu hoch ausgegangen.“

Senne Lynen: „Eine Niederlage ist eine Niederlage, egal wie hoch es ausgeht. Die Stimmung im Stadion war großartig. Es war ein tolles Gefühl, hier mein erstes Spiel zu machen. Ich hätte mir aber natürlich ein besseres Resultat gewünscht.“