Im Flow bleiben

24.07.23 von Von Johannes Seiler

Anthony Jung in der Mixed Zone auf dem Trainingsplatz

Tony Jung spielt einen Ball.

Tony Jung will auch in der nächsten Saison Spielzeit sammeln und sich steigern (Foto: W.DE).

Profis

Montag, 24.07.2023 / 15:20 Uhr

Von Johannes Seiler

Seit mittlerweile sechs Tagen ist der SV Werder Bremen im Trainingslager Zillertal und bereitet sich auf die kommende Saison vor. Neben Fahrradtouren, Mannschaftsabenden und intensiven Trainingseinheiten, feierten die Grün-Weißen einen 5:2-Testspielsieg gegen den FC Toulouse. Nach dem ersten Training am Montagvormittag war Anthony Jung in der Mixed Zone zu Gast und beantwortete die Fragen der Journalist:innen. Dabei gab der Defensivakteur ein Update über das neue System, das Ole Werner in der Vormittagseinheit das erste Mal ausprobierte. Außerdem verriet er seine Ziele für die nächste Saison und wie er diese erreichen möchte.

Zwei Mal am Tag bittet Werders Cheftrainer seine Mannschaft in der Regel auf den Platz und sorgt für eine hohe Intensität. Das bekommt auch Tony Jung zu spüren, ist mit dem Trainingsprogramm aber bisher sehr zufrieden: „Trainingslager sind immer intensiv - das weiß jeder. Das Tempo ist gut, es geht aber natürlich noch mehr. Wir wollen uns gut auf die Saison vorbereiten.“

Apropos Saison: In der vergangenen Spielzeit verpasste der 31-Jährige keine einzige Partie in der Bundesliga und überzeugte durch Fitness und konstante Leistungen. Die Gründe dafür sind laut Jung sehr vielseitig: Angefangen bei gesunder Ernährung, über einen guten Trainings-Rhythmus bis hin zu einer guten Genetik: „Ich bin verletzungsfrei geblieben und konnte so im Flow bleiben.“ Viel Spielzeit ist auch wieder sein Ziel für die kommende Saison, verrät der Verteidiger und sieht bei seiner Leistung gleichzeitig noch Luft nach oben: "Man kann sich immer verbessern."

Neues System

Ole Werner erklärt etwas an einer Taktik-Tafel

Ole Werner erklärt seinen Jungs das neue System (Foto: W.DE).

In der ersten Einheit am Montag ließ Werner zum ersten Mal ein neues System spielen. Mit drei Stürmern stand das Trainingsteam auf dem Platz. Jung freut sich über den alternativen Ansatz des Spiels: „Es sind andere Abläufe. Man hat vorne einen Mann mehr. Ich gehe als Außenbahnspieler nicht immer nur die Linie rauf und runter, sondern komme auch mal für einen Klatschball in die Mitte. Das gefällt mir gut und ich denke das hilft uns als Team auch flexibler zu werden.“