"Sehe mich in der Pflicht"

17.10.23 von Von Fiona John

Marvin Ducksch in der Mixed Zone am Dienstag

Marvin Ducksch in der Mixed Zone

Marvin Ducksch trifft am Freitag auf seinen ehemaligen Trainingspartner Niclas Füllkrug (Foto: W.DE).

Profis

Dienstag, 17.10.2023 / 15:30 Uhr

Von Fiona John

Für Marvin Ducksch ist das Spiel des SV Werder Bremen am Freitag, 20.10.2023, 20.30 Uhr bei Borussia Dortmund nicht nur eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Es wird auch die erste Begegnung mit seinem ehemaligen Sturmpartner Niclas Füllkrug - nach dessem Wechsel zu den Schwarz-Gelben. „Wir haben kurz vor der Länderspielpause das letzte Mal telefoniert, ich bin mir aber sicher, der Kontakt wird morgen oder übermorgen noch kommen“, verriet Werders Angreifer in der Mixed Zone am Dienstag.

Aktuell befinden sich Füllkrug und weitere Nationalspieler des BVB noch auf Reise, was Ducksch als möglichen Vorteil sieht. Dennoch erwarte er ein intensives Spiel „bei dem wir einen perfekten Tag brauchen werden.“ An ihrer Herangehensweise wollen die Grün-Weißen dafür nichts ändern. „Wir wollen mutig sein, dann werden wir unsere Chancen bekommen. Wir müssen als kollektiv verteidigen und davon wegkommen, so viele Gegentore zu kassieren.“

Marvin Ducksch läuft mit dem Ball am Fuß.

Marvin Ducksch will in Zukunft vorangehen (Foto: nordphoto).

Den Grundstein haben die vor Ort gebliebenen Werderaner in der Länderspielpause gelegt. „Wir hatten eine gute Trainingswoche und warten jetzt, dass die Jungs zurückkommen und wir noch paar gute Einheiten haben“, so der Stürmer. „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen und das tun die Jungs, das sehe ich tagtäglich im Training. Keiner läuft mit gesenktem Kopf herum, jeder versucht da Beste herauszuholen.“

Um das Ganze bestmöglich auf den Platz zu bringen, möchte Ducksch noch mehr in die Rolle eines Führungsspielers schlüpfen. „Ich glaube, dass ich einen weiteren Schritt machen und noch mehr vorangehen muss“, reflektierte der Rechtsfuß. „In den letzten Wochen hat uns das in dem ein oder anderen Spiel gefehlt, dass jemand das Wort in die Hand nimmt.“ Insbesondere meint er damit Situationen wie in Heidenheim, wo der SVW nach dem Ausgleich wieder den Faden verlor. „In solchen Phasen brauchst du ein paar Jungs auf dem Platz, die Ansagen machen und Verantwortung übernehmen“, so Ducksch. „Da sehe ich mich in der Pflicht."