Frauen-Bundesliga ab 23/24: Alle Spiele live bei DAZN und Magenta Sport
12.10.22
Medienrechte für die Spielzeiten 2023/24 bis 2026/27 vergeben

Der DFB hat die Medienrechte für die Frauen-Bundeliga an DAZN und MagentaSport vergeben (Foto: WERDER.DE).
Frauen
Mittwoch, 12.10.2022 / 12:20 Uhr
Alle Spiele der Frauen-Bundesligamannschaft des SV Werder Bremen wird es ab der Saison 2023/24 live bei MagentaSport und DAZN zu sehen geben. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch bekannt. Das neueingeführte Montagsspiel überträgt Sport1 im Free-TV. Zudem überträgt ARD/ZDF vereinzelte Free-TV-Spiele.
Erstmals werden im neuen Rechtezyklus zwei Pay-Verwerter parallel alle Livespiele der FLYERALARM Frauen-Bundesliga übertragen. Wie bisher zeigt MagentaSport alle Partien live. Neu dabei ist die Streaming-Plattform DAZN, die in den kommenden vier Spielzeiten parallel zu MagentaSport ebenfalls die 132 Spiele pro Saison im Pay-Bereich live und in voller Länge ausstrahlen wird.
Das künftige Spieltagsformat sieht eine Partie mit Alleinstellungsmerkmal am Montagabend um 19.30 Uhr vor, welche im Free-TV auf Sport1 übertragen wird. Zudem hat die SportA für ARD und ZDF das Recht zur Übertragung von zehn frei empfangbaren TV-Livespielen pro Saison erworben. Insgesamt werden künftig also 32 Livespiele pro Saison im Free-TV gezeigt. Highlights aller Partien können ARD/ZDF, MagentaSport, DAZN und Sky anbieten.
Das neue Ansetzungsformat sieht ein Spiel am Freitagabend sowie jeweils zwei Partien am Samstag und Sonntag vor. Hinzu kommt das Spiel am Montagabend. Am letzten Spieltag jeder Saison werden in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga alle sechs Begegnungen zeitgleich sonntags ausgetragen.
Wirtschaftlich stößt die Liga in neue Dimensionen vor. Die Lizenzeinnahmen aus den nationalen audiovisuellen Medienrechten erhöhen sich im Vergleich zur aktuell noch laufenden Rechteperiode um das 16-fache und liegen ab Sommer 2023 bei jährlich 5,17 Millionen Euro brutto. Über die Ausschüttung des Netto-Erlöses an die Klubs wird der Ausschuss Frauen-Bundesligen noch beraten und einen Vorschlag an die DFB-Gremien unterbreiten.
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