"Fühlt sich für uns nach dem richtigen Weg an"

Marco Friedl über die Entwicklung der vergangenen Wochen

Die Mannschaft bejubelt das 1:0 gegen Union Berlin.
Viel Füreinander: Friedl klatscht mit Borré ab (Foto: WERDER.DE).
Profis
Donnerstag, 02.11.2023 / 10:36 Uhr

Von Moritz Studer

Mal ein Abklatschen, mal Applaus oder im richtigen Moment auch mal ein kritischer Ton. In den vergangenen Spielen war das ausgerufene Füreinander der Werder-Spieler bis unter das Tribünendach spürbar. Insbesondere Kapitän Marco Friedl war aus dem Herzen der Dreierkette ein Antreiber, der als Kommunikator immer wieder voranging. „Ich habe noch nie so viel gesprochen wie in den vergangenen beiden Spielen, weil du als zentraler Innenverteidiger das Spiel noch mehr vor dir hast“, sagt Friedl. „Wir wissen, dass es nur eine Momentaufnahme ist, aber es fühlt sich für uns so an, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

Der 2:0-Erfolg über den 1. FC Union Berlin hat den Grün-Weißen viel Selbstvertrauen verliehen. Es war die Bestätigung für akribische Arbeit, an die der SV Werder trotz viel Gegenwind das Vertrauen nicht verloren hat. „Wir haben dieses Erfolgserlebnis gebraucht und es fühlt sich schon anders an, damit in die Trainingswoche zu starten“, sagt Friedl. „Wir müssen weiter so erwachsen und akribisch arbeiten, denn wir haben immer noch Luft nach oben. Es geht nur gemeinsam als Mannschaft, um dann am Wochenende erfolgreich zu sein.“

Schon in der Länderspielpause haben die Grün-Weißen viel miteinander gesprochen. Auch der Österreicher und der Mannschaftsrat hätten viel mit dem Trainerteam darüber beraten, was sie ändern und dann im Training aber auch im Spiel umsetzen können. „Ein Hauptschwerpunkt davon war das Defensivverhalten und wie wir uns gegenseitig absichern – das war in den letzten zwei Wochen besser“, lobt der 25-Jährige. „Wir müssen aber immer auf einem gleichhohen Niveau bleiben und werden, auch wenn es Rückschläge gibt, daran ansetzen, uns auch hier noch weiter zu verbessern.“

Obwohl der SVW in der Fremde noch punktlos ist, blickt der gebürtige Kirchbichler nun auch dem bevorstehenden Auswärtsspiel optimistisch entgegen. „Es gibt keinen speziellen Grund dafür, dass wir auswärts noch nichts geholt haben“, sagt Friedl. „Unsere Unterstützung ist überragend – egal wo wir spielen.“ 

Um beim VfL Wolfsburg zu bestehen, muss Werder aus Sicht des fünffachen Nationalspielers an die letzten Leistungen anknüpfen: „Sie sind eine läuferisch und zweikampfstarke Mannschaft, die gute Abläufe hat. Wir wissen aber auch, dass für uns was möglich ist, wenn wir die Zweikämpfe führen, wie wir es zuletzt gemacht haben und uns mit dem Ball etwas zutrauen.“

 

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